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BEZIRK FREISTADT. 3022 Bürger haben bei einer Abstimmung über den Hochwasserschutz in der Region – organisiert von der Initiative für ökoloischen und nachhaltigen Hochwasserschutz (HWS) – teilgenommen. Ergebnis: 98 Prozent davon haben sich für die Dezentralisierung der Hochwasser-Rückhalte ausgesprochen.

Gerda Weichsler Hauer, 3. Präsidentin und Abgeordnete des OÖ Landtages, Obfrau des Ausschusses für Umweltschutz, Fritz Robeischl, Obmann der Initiative und Adalbert Cramer, 2. Präsident und Abgeordneter des OÖ Landtages (v.l.)Foto: privat

Die Stimmen wurden symbolisch bei einer Info- und Besichtigungstour des Umweltausschusses des Landes OÖ in der Region an Gerda Weichsler-Hauer, dritte Landtagspräsidentin, übergeben. „Wenn dieses Bürgervotum ernst genommen wird, dann bedeutet dies eine Trendumkehr, weg von großen Retentionsbecken, hin zu dezentralen Kleinlösungen. Die durch den Klimawandel sicht- und spürbare Wasserknappheit ist eine der weiteren, großen Herausforderungen an das HWS-Projekt“, sagt Fritz Robeischl, Sprecher der Initiative. „Wir werden in Hinkunf einen sorgsameren Umgang mit dem lebenswichtigen Schatz Wasser pflegen müssen, damit wir nicht Wassernotstansregion werden.“ 

Dezentraler Hochwasserschutz

Die Initiative und deren Unterstützer fordern für den Hochwasserschutz kleinere, dezentrale Rückhaltebecken schon an den Zubringerbächen, die Reduzierung der Erosion und dass der Gewässerfauna ihr Lebensraum wieder zurückgegeben wird.

Appell an die Politik

Robeischl appelliert nun an die Bürgermeister der Region sowie den Hochwasserschutzverband Aist. „Bündeln wir die positiven Kräfte und arbeiten wir gemeinsam für einen fein abgestimmten, für die Region und die Bürger wertschätzenden Hochwasserschutz!“


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