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PUPPING. Mario Hermüller (ÖVP) wurde vom Gemeinderat mit 18 von 22 Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Er übernimmt das Amt von Hubert Schlucker (ÖVP), der sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzieht.

Eva Windhaager, Mario Hermüller und Hubert Schlucker (v. l. n. r.) nach der Wahl Hermüllers zum neuen Bürgermeister Foto: LHackl

Scheidet ein Bürgermeister vier Jahre nach seiner Wahl aus dem Gemeinderat aus, muss sein Nachfolger vom Gemeinderat gewählt werden. Nachdem Puppings Altbürgermeister Ende Februar sein Amt nach zwölf Jahren niederlegte, wurde seitens der ÖVP Mario Hermüller als sein Nachfolger vorgeschlagen. Dieser ist neben seiner Funktion im Gemeinderat auch als Arbeiterkammerrat für den Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (ÖAAB) tätig. Die interimistische Leitung der 1.800 Einwohner-Gemeinde bis zur Wahl Hermüllers übernahm Vizebürgermeisterin Eva Windhaager. In seiner Antrittsrede bedankte sich Hermüller für das Vertrauen der Gemeinderatsmitglieder. Er werde Schluckers Kurs, fraktionsübergreifend zu denken und mit allen Bürgern zu reden, fortführen.

Eigenständigkeit behalten

In Bezug auf die Gemeindezusammenlegung der Gemeinden Fraham, Hinzenbach, Eferding und Pupping stellte Hermüller fest, dass er nicht als Bürgermeister angetreten sei, damit Pupping seine Eigenständigkeit verliere. „Lasst uns alle zusammenrücken und für Pupping zusammenarbeiten“, plädierte Hermüller. Von den Vertretern von SPÖ und FPÖ, die ebenfalls im Puppinger Gemeinderat vertreten sind, gab es viel Lob und Dank für Schluckers Arbeit und wohlwollende Worte zum Antritt des neuen Bürgermeisters.


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