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Leserartikel Sandra Tonner, 02.10.2018 09:26

PURGSTALL. Unter realitätsnahen Bedingungen üben die Feuerwehren aus drei Bezirken die Bekämpfung verschiedener Brandstellen in einem Lastwagencontainer. Die Teilnehmer müssen etwa den Brand von Gasflaschen oder einer Wohnungseinrichtung bekämpfen.

Das war der erste Übungstag in Purgstall. Foto: FF Purgstall
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Am Parkplatz der Feuerwehr Purgstall steht derzeit ein bunter LKW-Container. Dieser ist gasbefeuert und dient der Heissausbildung für Atemschutzträger der Feuerwehr. Mehr als 300 Feuerwehrmitglieder aus den Bezirken Scheibbs, Melk und Amstetten nehmen von 1. bis 7. Oktober daran teil. Franz Ditzer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Purgstall, ist stolz, dass die Ausbildung in Purgstall statt findet: „Ich freue mich, dass die Ausbildung bei uns in Purgstall stattfindet. Besonders freut uns die außerordentlich hohe Anzahl der Anmeldungen.“

Ziel ist das Kennenlernen von hohen Temperaturen sowie die richtige und effiziente Brandbekämpfung. Gerhard Rumpl, Bezirkssachbearbeiter Atemschutz, erachtet die für die Feuerwehrmitglieder in als unverzichtbar: „Der Brandcontainer ist sehr wichtig für das Sammeln von Erfahrungen der Teilnehmer.“ Nach der Unterweisung durch die Ausbildner, gehen die Teilnehmer im Dreier-Trupp in den gasbefeuerten LKW-Container. Unter realitätsnahen Bedingungen bekämpfen sie verschiedene Brandstellen wie zum Beispiel dem Brand von Gasflaschen oder einer Wohnungseinrichtung. In dem mehrere hundert Grad heißen Container werden die Teilnehmer der Feuerwehren körperlich stark gefordert. „Es ist schon ziemlich anstrengend bei zirka 180 Grad reeller Raumtemperatur die unterschiedlichen Brandstellen zu bewältigen“, so Giuseppe Scavelli, Sachbearbeiter Atemschutz bei der Freiwilligen Feuerwehr Purgstall, nach dem ersten Übungstag. Am ersten Tag waren die Ausbildner an der Reihe.


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