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RAINBACH/INNKREIS. Im zweijährigen Rhythmus und als Partneranlass zum Rollstuhl-Marathon in Oensingen traf sich die Weltelite der Paracycling-Athleten zu einem Einzel-Zeitfahren in Recherswil.

Handbiker Walter Ablinger hatte ein Bild von seinem verstorbenen Freund Manfred Putz bei den Rennen am Bike mit dabei. Foto: Sandra Winzer

„Es war das härteste Rennen, seit ich Handbike fahre. Der tags zuvor bei einem Trainingsunfall verstorbenen Teamkollege und Freund Manfred Putz aus Grafendorf bei Hartberg, fuhr in meinem Herzen und meinem Verstand die gesamte Strecke mit mir“, erklärte der Rainbacher Walter Ablinger nach dem Rennen. „Alles wird so nebensächlich wenn ein Wegbegleiter von uns geht. Mein Mitgefühl gilt seiner 14-jährigen Tochter Bianca und seiner Familie“, spricht Ablinger seine Anteilnahme aus. Beim Einzelzeitfahren holte er den dritten Platz hinter den Lokalmatadoren Heinz Frei (SUI) und Jean-Marc Berset (SUI).

Auch beim 70 Kilometer langen Straßenrennen in Oensingen schaffte es Ablinger aufs Podest. Diesmal holte er zeitgleich mit Heinz Frei den ersten Platz. „Wir sind alle gemeinsam für Manfred Putz gefahren und es sollte „sein letzter Sieg“ sein. Heinz Frei hatte im Zielsprint genug Reserven für den ersten Platz, hat aber zehn Meter vor dem Ziel aufgehört zu kurbeln. Nach der Ziellinie haben Heinz und ich gemeinsam geweint - wir haben einen Freund verloren aber im Herzen dazugewonnen“, ist Ablinger vom Ableben seines Freundes schwer getroffen.


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