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RAINBACH. Durch den FF-Landesbewerb wird die Marktgemeinde im nördlichen Bezirk medial in den Mittelpunkt gerückt. Aber nicht nur in den zwei Tagen hat Rainbach viel zu bieten, das ganze Jahr über wird entwickelt, verbessert und gebaut.

Das Amtshaus (links im Bild) soll im Zuge der Ortskernentwicklung umgebaut und erneuert werden.
Das Amtshaus (links im Bild) soll im Zuge der Ortskernentwicklung umgebaut und erneuert werden.

Ein derzeit großes Projekt ist die Ortskernentwicklung. Als Leader-Projekt und in Begleitung von Experten soll ein Konzept zum Amtshaus-Neubau und zur Umgestaltung des Ortskerns erstellt werden. „Durch die S10 wird voraussichtlich 2024 viel weniger Verkehr durch das Zentrum verlaufen, das bedeutet, wir müssen uns überlegen, wie wir den Ortskern wieder beleben“, erklärt Bürgermeister Friedrich Stockinger.

Neue Straße, neue Herausforderungen

Im Amtshaus sollen mehrere Bereiche untergebracht werden, Bewerber für eine Einmietung gibt es schon. „Wir wollen natürlich auch die Rainbacher Wirtschaft mit einbinden. Wir müssen uns die Frage stellen, was das ruhigere Ortszentrum für zum Beispiel die Wirte bedeutet, die ja teils vom Durchzugsverkehr profitieren. Wir müssen auf jeden Fall jetzt schon in die Zukunft blicken.“

Rainbach entwickelt sich gut

Generell sei die Entwicklung in der Marktgemeinde sehr gut. Die Nachfrage nach Baugründen ist nach wie vor hoch und viele Betriebe wollen sich ansiedeln. Einer der größten Betriebe der nach Rainbach kommt, ist die Firma Göweil, was sich derzeit noch in der Planungsphase befindet. „Vor 2020 wird er aber nicht nach Rainbach kommen, er lässt sich noch Zeit mit der Planung“, sagt Stockinger.

Bei Familien ist Rainbach ebenfalls sehr beliebt. Derzeit gibt es fünf Kindergartengruppen und eine Krabbelgruppe, die allevoll ausgelastet sind. Auch die Volksschule wird nächstes Schuljahr wieder achtklassig geführt. „Die Sanierung war also nicht umsonst“, schmunzelt der Bürgermeister.

Verbesserungen für Famiilien

Außerdem wird am Projekt Familienaudit gebastelt. Ein erstes Projekt davon sind die Spielplätze, die erneuert werden. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, im Rahmen des Amtshaus-Neubaus auch im Ortszentrum einen Spielplatz zu errichten.Ein weiteres Projekt betrifft das Thema Wandern. Es entsteht eine neue Wanderkarte und die Wege werden adaptiert.

Stadtumlandkooperation

Im Rahmen der Kooperation mit den Gemeinden Freistadt, Waldburg, Grünbach und Lasberg wird ein Geh- und Radweg von Rainbach nach Freistadt verwirklicht. „Das ist ein EU-Projekt mit guten Fördermöglichkeiten, deshalb wollen wir es auch unbedingt umsetzen. Es ist so wichtig für unsere Gemeinde. Die Bewohner, vor allem Kinder, können nicht gefahrlos von Vierzehn nach Freistadt oder Rainbach mit dem Rad fahren“, betont Stockinger. Auf jeden Fall soll ein zusammenhängender Weg entstehen. „Das Thema Grundverfügbarkeit ist vorerst noch ein schwieriges, aber wir arbeiten dran.“


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