Wieder neuer INKOBA-Betrieb: 4,3 Hektar für Göweil
RAINBACH/KIRCHSCHLAG. Große Expansionspläne hegt die Kirchschlager Göweil Maschinenbau GmbH – und zwar auf dem Areal des INKOBA-Betriebsbaugebiets in der Ortschaft Apfoltern: Auf 43.000 Quadratmetern wird in den kommenden Jahren ein neuer Produktionsstandort gebaut.

Vis à vis der gerade in Bau befindlichen, neuen Unternehmenszentrale von Kreisel Electrics wird das neue Göweil-Werk entstehen. „Derzeit steht auf dem Grundstück noch Wald“, informiert Friedrich Stockinger, Rainbacher Bürgermeister und Obmann des Verbands Interkommunale Betriebsansiedlung Region Freistadt (INKOBA Region Freistadt). Firmenchef Herbert Göweil bestätigt im Tips-Gespräch: „Der Grundkauf ist ausgehandelt, die Verträge liegen derzeit beim Notar.“ Als Hauptgrund für den Bau des neuen Firmenstandorts in Apfoltern, nennt der Erzeuger landwirtschaftlicher Maschinen die Grundstücksgröße. „Ich wüsste nicht, wo ich in Urfahr-Umgebung so eine Fläche bekommen hätte.“ Daneben sei auch die gute Verkehrsanbindung durch die S 10 ein Kriterium gewesen.
Inbetriebnahme 2020
Derzeit sind in der Firmenzentrale in der Kirchschlager Ortschaft Davidschlag rund 160 Mitarbeiter beschäftigt. Am neuen Standort sollen es mittelfristig noch einmal so viele sein. „Den Anfang werden wir wahrscheinlich mit 40, 50 Leuten machen, die Herstellung einiger Produkte werden wir nach Rainbach übersiedeln“, sagt Göweil. Der Anfang, der wird voraussichtlich erst in einigen Jahren gemacht werden. Die kommenden zwei Jahre sind der Planung gewidmet, dann folgen die Bauphase und die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2020. Bei Obmann Stockinger trübt das die Freude über den neuen INKOBA-Betrieb in keiner Weise: „Jeder Betrieb, der viele neue Arbeitsplätze in die Region bringt, ist uns willkommen.“ Neben Greiner Bio One, Kreisel Electric, der Tischlerei Böhm und der Baufirma Putschögl aus Freistadt ist Göweil nun der fünfte Betrieb auf dem insgesamt 19 Hektar großen INKOBA-Gelände in Apfoltern. „Wir haben noch Reserven, aber wir werden sie auch über kurz oder lang aufbrauchen und müssen uns um neue Flächen umsehen“, berichtet Stockinger.
Flächen werden rar
Ähnliches gilt auch für die weiteren INKOBA-Flächen entlang der S 10. „Leider wird es schwieriger Grund zu beschaffen, denn die Landwirtschaft wird bei uns intensiv betrieben und braucht ausreichend Flächen.“ Insgesamt könnten die 27 Gemeinden des Bezirks, die alle INKOBA-Mitglied sind, sehr zufrieden mit der Betriebsansiedlung sein. „Das wirtschaftliche Tief von 2009 scheint überwunden zu sein, innovative junge Leute investieren in Betriebe“, freut sich der INKOBA-Obmann.


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