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RECHBERG. Groß ist die Freude bei den Musikerinnen und Musikern der Trachtenmusikkapelle Rechberg. Sie dürfen sich in absehbarer Zeit auf ein neues Probenlokal freuen. Die kürzlich durchgeführte Spatenstichfeier war der Anstoß zu den Bauarbeiten, mit denen noch im Juni begonnen wird.

v.l.: AL Karl Kriechbaumer, MV-Obmann Gerhard Greindl, Jana Spiegl, Wolfgang Haslhofer, Bgm. Martin Ebenhofer, WSG Direktor DI Stefan Hutter, Bmst. DI Christian Rechberger, Architekt Norbert Haderer, Bmst. Ing. Andreas Haderer, vorne: Ehrenobmann ÖR. Karl Weichselbaumer Foto: Gemeinde Rechberg / Karl Weichselbaumer jun.

Notwendig geworden war der Neubau aufgrund des akuten Platzmangels im Obergeschoss der Volksschule. Ursprünglich für eine kleine Musikkapelle ausgelegt, genügen die aktuellen Räumlichkeiten längst nicht mehr den heutigen Ansprüchen der mittlerweile rund 50 Musikerinnen und Musiker. Nach langem Überlegen, ob man ein gänzlich neues Gebäude an einem neuen Standort errichten soll, haben schlussendlich die Synergien für den rund eine Million Euro teuren Zubau zum bestehenden Volksschulgebäude gesprochen. Für die Umsetzung bedient sich die Gemeinde eines Generalübernehmers, der WSG Linz, einer bekannten Linzer Wohnungsgenossenschaft. Mit den Bauarbeiten konnte die regionale Baufirma Krückl aus Perg beauftragt werden.

Lang herbeigesehntes Ereignis 

„Nach einer langjährigen Planungsphase ist nun der ersehnte Spatenstich über die Bühne gegangen“, war auch Rechbergs Bürgermeister Martin Ebenhofer erleichtert. „Ich danke der Trachtenmusikkapelle mit Obmann Gerhard Greindl und Projektleiter Wolfgang Haslhofer für die konstruktive Zusammenarbeit und wünsche einen guten Bauverlauf!“, ergänzte der Bürgermeister. Das Land Oberösterreich hat entsprechend dem „Raumerfordernisprogramm“ einen Neubau mit einer Gesamtnutzfläche von 308 Quadratmeter festgelegt. Von den Gesamtkosten leistet die Gemeinde einen Anteil in Höhe von rund 130.000 Euro. Dank der finanziellen Unterstützung des Landes OÖ in Form von Bedarfszuweisungsmittel kann das Bauwerk umgesetzt werden. Auch der Musikverein Rechberg muss eine beträchtliche Summe in Form von finanziellen Mitteln oder als Arbeitsleistungen aufbringen.

Großer Probenraum als Herzstück 

Herzstück des neuen Musikheimes wird der 140 Quadratmeter große und zeitgemäß ausgestattete Probenraum. Die übrigen Räumlichkeiten wie Einzelprobenraum, Toiletten, Büro, Archiv und ein kleiner Aufenthaltsraum werden im aufgestockten Bestandsgebäude integriert. Aufgrund des eigenen Gebäudezuganges wird der Unterrichtsbetrieb der Volksschule nicht beeinträchtigt. Im Sommer 2021 sollen die Musikerinnen und Musiker erstmals in ihrem neuen Musikheim proben können.


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