Mehr als nur ein Tribut für Rory Gallagher
RIED. Jimi Hendrix-Tributes gab es schon einige im KiK. Am 14. November wird ein anderer der großen Rockgitarristen gewürdigt: Gerry McAvoy & the Band of Friends feiern die Musik von Rory Gallagher.

Für die Nachgeborenen: Rory Gallagher, der vor 20 Jahren am 14. Juni 1995 an den Folgen einer Lebertransplantation in einem Londoner Krankenhaus starb, war einer der wichtigsten Blues- und Rockmusiker der 60er, 70er und 80er-Jahre. Alben wie „Blueprint“, „Tattoo“ oder „Calling Card“ sind Meilensteine des (Blues-)Rock, „Irish Tour „74“ ist unbestritten eines der besten Live-Alben aller Zeiten.
Bands wie Cream (1969), Rolling Stones (1974) oder Deep Purple (1975) hätten Gallagher nach dem Ausscheiden ihrer Gitarristen Eric Clapton, Mick Taylor und Ritchie Blackmore gerne angeheuert, aber er lehnte ab, weil er ausschließlich am Musik machen interessiert war und nicht an dem Rummel drumherum. Jimi Hendrix soll auf die Frage, wie man sich als bester Gitarrist der Welt fühle, geantwortet haben: „Keine Ahnung, frag Rory Gallagher!“
Die „Band of Friends“ ist keine klassische Tribute-Band, es geht viel mehr um das Zelebrieren von Rorys Leben und seiner Musik – was auch daran liegen dürfte, dass zwei Drittel des Trios langjährige Mitstreiter des großen irischen Gitarristen sind und dass die „Band of Friends“ auch starkes eigenes Songmaterial hat.
Bassist Gerry McAvoy stand 20 Jahre an seiner Seite und spielte auf allen Alben, Drummer Ted McKenna spielte von 1977 bis 1981 mit Gallagher und außerdem mit der Sensational Alex Harvey Band, Greg Lake, Gary Moore, Ian Gillan und der Michael Schenker Group. Dritter im Bunde ist der holländische Gitarrist und Sänger Marcel Scherpenzeel, den McAvoy bei einem Tribute-Konzert kennen lernte so beschreibt: „Keiner kommt so nah an Rory wie Marcel“.
KonzertSamstag, 14. November, 20 UhrRied, KiK - Eintritt: 18 EuroVvk.: Thalia Buchhandlung, Raiffeisenbank Region Ried


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