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RIED. Den Brucknerbund Ried gibt es seit 62 Jahren. Das Orchester ist ein unverzichtbarer Kulturträger der Stadt Ried. Tips sprach mit Brucknerbund-Obmann Robert Mayrhofer über den Jungmusiker-Nachwuchs und das bevorstehende Weihnachtskonzert.

Brucknerbund-Obmann Robert Mayrhofer
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Tips:Das Herbstkonzert des Brucknerbundes war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Besonders der Auftritt der beiden Jungsolisten Valentina Berger (Klarinette) und Johanna Nägele (Trompete) hat das Publikum begeistert. Warum ist die Nachwuchsförderung für den Brucknerbund wichtig?

Robert Mayrhofer: Der Brucknerbund ist ein bedeutender Träger und Vermittler von Musikkultur im Innviertel. Wir verfolgen seit Jahren das Ziel, aufstrebenden Talenten Gelegenheit für Auftritte zu geben und den musikbegeisterten Jugendlichen ein Forum zu bieten, das in der Musikschule Erlernte in die philharmonische Praxis umzusetzen. In unserem Orchester spielen zwölf bis 15-jährige Streicher in der zweiten Geige mit. Sie sind aber auch bei Auftritten aktiv.

Tips:Der Brucknerbund arbeitet eng mit der Landesmusikschule Ried zusammen. Werden für das Orchester hier die Jungmusiker angeworben?

Robert Mayrhofer: Ohne die enge Zusammenarbeit mit der Landesmusikschule wäre es in den letzten Jahren nicht möglich gewesen, den Streichernachwuchs, wie er sich jetzt präsentiert, auf eine so breite Basis zu stellen.

Tips:Bis zum ersten Konzertauftritt braucht jeder Musiker nicht nur Talent, sondern es braucht auch viel Fleiß, Schweiß und Geduld. Wie schwierig ist es, Kinder bzw. Jugendliche nachhaltig für ein Instrument zu begeistern?

Robert Mayrhofer: Die Musikschullehrer sind es, die mit den Kindern und Jugendlichen Woche für Woche mit großem Einsatz üben und die Schüler auf die Konzerte vorbereiten. Sie erkennen sehr präzise, wann die einzelnen Jungmusikerinnen so weit fortgeschritten sind, um im Brucknerbund Orchester Fuß fassen zu können. Meines Erachtens sind wir im Innviertel und darüber hinaus der einzige Klangkörper, der diese Möglichkeit bietet. Wir sehen aber auch, dass die Jugendlichen selbst sehr viel Fleiß und Geduld aufbringen und es ihnen große Freude bereitet, bei unseren Aufführungen dabei zu sein.

Tips:Das nächste Konzert steht bereits vor der Tür. Das Weihnachtskonzert findet heuer am Sonntag, 27. Dezember, um 20 Uhr im Sparkassen-Stadtsaal statt. Worauf dürfen sich die Besucher freuen?

Robert Mayrhofer: Das Weihnachtskonzert des Brucknerbundes am Sonntag, 27. Dezember wird im ersten Teil von einem hochkarätigen Ensemble bestehend aus Barbara Doblhamer (Klavier), Magda Girlinger (Violine), Johann Ratschan (Bratsche) und Klaus Brunner (Violoncello) bestritten. Gespielt wird das Klavierquartett KV 478in G-Moll von W. A. Mozart. Nach der Pause widmet sich ein Kammerensemble des Brucknerbundorchesters den beiden Komponisten Leoš Janá?ek und Ottorino Respighi. Janá?ek schrieb bereits mit 23 Jahren eine Suite für Streichorchester, in die auch typische Melodien seiner tschechischen Heimat eingeflossen sind. Die Suite für Streichorchester in G-Moll ist dafür ein typisches Beispiel. Ottorino Respighi schrieb drei frühe Orchestersuiten mit dem Namen „Antiche Danze ed Arie Per Liuto“, in denen barocke Lieder und Tänze nach spätromantischem Geschmack verarbeitet werden. Die dritte Suite ist nur mit Streichern besetzt und versteht es, den Hörer mit ihrer eingängigen Melodik schon bei den ersten Takten zu verzaubern. Der Kartenvorverkauf des Weihnachtskonzertes erfolgt über die Buchhandlung Dim und ab 14. Dezember zusätzlich bei Renate Pumberger telefonisch beziehungsweise per E-Mail und Internet.

Termin: Sonntag, 27. Dezember, 20 Uhr, Sparkassen-Stadtsaal

Karten: Buchhandlung Dim, Weberzeile 3 oder Renate Pumberger unter Tel: 07752/86161 oder E-Mail: renate.pumberger@gmail.com


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