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RIED. Eine außergewöhnliche Vernissage gibt es am 4. Oktober in der Galerie 20gerHaus: Der Künstler Reinhard Gupfinger zeigt seine „Sound Shifting“-Arbeiten. Gupfinger übersetzt dabei Töne und Klänge in dreidimensionale, ästhetische Objekte.

Reinhard Gupfinger (Foto: Gupfinger)
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Im Rahmen der Vernissage wird er die Eröffnungsrede der Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Ursula Brandstätter, zeitgleich sichtbar machen. Das Publikum ist live dabei und kann diese Umwandlung mitverfolgen.

Aufnahmen aus Augsburg und Ried

Die Ausstellung „Sound Shifting“ zeigt vorrangig Werke der Reihe „Silent House of Prayer“, die während eines artist-in-residence-Aufenthalts in Augsburg entstanden sind.

Gupfinger hat aber im Vorfeld auch Tonaufnahmen im Stadtraum von Ried gemacht und diese visualisiert. Diese ortspezifischen Objekte werden in den Schaufenstern des 20gerhauses installiert und durch mechanische Adaptionen, die die Fenster zum Lautsprecher werden lassen, für Vorbeigehende hörbar sein.

Technik

Gupfinger verwendet eine relativ einfache, aber clevere Technik: Eine selbst entworfene Maschine, der „Audio Foam Cutter“ (Heiß­drahtschneider mit Servomotor) wird von Audiosignalen angesteuert und überträgt dadurch in Echtzeit die Tonspur in das Material. Diese Streifen werden aneinandergereiht und ergeben so eine blockartige Skulptur, die Gussform, welche dann mit unterschiedlicher Gießmasse ausgegossen wird.

  • Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr
  • Ried, Galerie 20gerHaus
  • Dauer: bis 3. November
  • Info: www.20gerhaus.at

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