Museum der Banater Donauschwaben kommt nach Ried
Ried. Der 2004 gegründete Verein „Heimatstube Banat / Bez. Ried/Innkr“ feiert am Samstag, 12. September, ab 14 Uhr die Wiedereröffnung des Volkskundemuseums der Donauschwaben aus der Region Banat, das zuletzt in Obernberg beheimatet war. Das kleine Museum ist im ehemaligen Güterbahnhof beim Rieder Bahnhof untergebracht (www.museum-banat.at).

Die Ausstellung zeigt Handarbeiten, Trachten, Dokumentationen und andere Exponate aus dem Kultur-, Wirtschafts- und Alltagsleben zur deutschen Siedlungsgeschichte in der Region Banat, von der Einwanderung 1724 bis zur Flucht und Vertreibung 1944. Ein großer Teil der Flüchtlinge kam 1944 ins Innviertel.
Das Museum ist von Ostern/Karwoche bis Ende November (Kathrein), samstags und sonntags, sowie nach Vereinbarung auch für Gruppenführungen geöffnet. In lebhaften Erzählungen und Beschreibungen führt der Kustos Franz Ritter, der als neunjähriger mit seinen Eltern selbst als Flüchtling nach Ried kam, die Besucher sehr authentisch durch die Schau.


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