„Ohne die fleissigen Helfer könnte das ‚G‘schäftl‘ nicht bestehen“
RIED. An der Spitze des Rieder Sozial-Vereins gab es kürzlich einen Wechsel. Obfrau Julia Csongrady hat ihre leitende Funktion an Christoph Wiesner übergeben.

Es war vor etwas mehr als sechs Jahren, da wurde die engagierte Riederin von einem Schlüsselerlebnis der besonderen Art geprägt. In einer Gasse der Bezirksstadt musste sie mitansehen, wie eine große Menge Obst und Gemüse einfach auf einem Müllwagen landete. Dieses Bild wühlte sie auf, brannte sich förmlich in sie ein: „Ab diesem Moment wollte ich gegen diese haarsträubende Verschwendung von Ressourcen unbedingt etwas unternehmen. Ich kam spontan zu der Überzeugung, dass dies auch nicht mehr Energie erfordert, als nichts zu tun und sich ständig nur zu ärgern.“
Bald hatte Julia Csongrady Gleichgesinnte gefunden, die sie in ihrem Vorhaben tatkräftig unterstützten. Auch bei Stadt, Land und Behörden fand sie Gehör, ebenso bei verschiedenen Institutionen, Handels- und Industriebetrieben, Landwirten und privaten Förderern. Knapp 18 Monate später öffnete das „G“schäftl“ seine Pforten: „Ich bin überrascht und erfreut, wie viele Menschen bereit sind, ehrenamtlich ihre Zeit zur Verfügung zu stellen und regelmäßig anzupacken. Ohne diese fleißigen Helfer könnte das „G“schäftl“ nicht bestehen.“
Inzwischen ist der Rieder Sozialmarkt vom Hinterhof an die Vorderfront des Gebäudes Bahnhofstraße 36 „gewachsen“. Mehr als 500 bedürftige Menschen haben hier dreimal pro Woche die Möglichkeit, Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu leistbaren Preisen einzukaufen.


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