Bauernhofwissen in der Schultüte
RIED. Was wir täglich essen, darf uns nicht egal sein. Damit man bei Fleisch und Eiern, Gemüse und Obst nicht nur eine hohe Qualität, sondern auch einen respektvollen Umgang mit der Natur garantieren kann, braucht es die heimischen Bauern. Die Bäuerinnengemeinschaft Österreich hat sich genau dieses Thema zum Inhalt der Aktionstage 2015 gemacht. So besuchten die Bäuerinnen im Bezirk Ried die ersten Klassen der Volksschulen.

Fast flächendeckend wurde in den Landgemeinden und auch in den Stadtschulen dieses Angebot durchgeführt. Gesprochen wurde ganz einfach über den Alltag am Bauernhof, über die Tiere, wie sie leben, die Arbeit, die täglich zu machen ist, welche Lebensmittel am Hof produziert werden bzw. wo die Produkte weiter verarbeitet werden und wie man im Supermarkt beim Einkaufen erkennen kann, welche Lebensmittel wirklich aus Österreich kommen.
Die Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates Gabriela Stieglmayr dazu: „Es ist uns sehr wichtig, dass bereits die jungen Schüler einen guten Einblick in das Leben und die Arbeit am Bauernhof bekommen. Es gibt sehr viele Angebote von Seiten der Landwirtschaftskammer, wie „Schule am Bauernhof“, wo Schulklassen einen Halbtag direkt auf einem Bauernhof verbringen können oder Kinderkochkurse, wo mit einfachen regionalen Lebensmitteln, unter Anleitung von bestens geschulten Seminarbäuerinnen kindgerechte Speisen zubereitet werden. Das sind nur einige wenige der vielen Möglichkeiten, um unserer nächsten Generation ein gutes, ehrliches Wissen über Qualität und Produktion unserer österreichischen Nahrungsmittel zu vermitteln.
„Wie funktioniert Landwirtschaft bei uns in Österreich?“ – Details zu weiterführenden Angeboten gibt es unter www.schuleambauernhof.at


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