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RIED. Mit 35 Marken zeigt die Automesse Ried bei ihrer 18. Auflage vom 5. bis 7. Februar in acht Hallen mehr Auswahl als je zuvor. Es werden rund 250 Neuwagen zu sehen sein, davon 21 Oberösterreich-Premieren.

  1 / 3   Die Automesse Ried bietet neben zahlreichen neuen Modellen immer auch ein attraktives Rahmenprogramm. (Foto: Messe Ried)

Dass es keine Österreich-Premieren gibt, liegt nur daran, dass die Vienna Autoshow etwas früher stattfindet, erklärte Messedirektor Helmut Slezak bei der Vorstellung des Messeangebotes. In Wien waren 40 Marken vertreten (zum Vergleich: bei der Automesse im Oktober in Wels 21). Ried präsentiert aber immerhin vier Marken, die in Wien nicht vertreten waren. Erstmals in Ried ist Ssangyong zu sehen.

Die Zahl der Oberösterreich-Premieren könnte sich in den letzten Tagen vor der Messe sogar noch erhöhen. Gleich vier neue Modelle zeigt VW (darunter drei aus der Nutzfahrzeugsparte), mit je drei neuen Modellen sind Ford und Renault vertreten. Lexus bringt zwei Hybridmodelle an den Start. Smart zeigt das Fortwo Cabrio noch vor der Markteinführung.

Unter den 35 vertretenen Marken in Ried sind die 27 mit den meisten Zulassungen in Österreich, außerdem alle sieben Finalisten der Wahl zum „Car of the Year“. Das Spektrum der präsentierten Neuwagen reicht von ökologischen Stadtflitzern über Familienautos und SUV“s bis zu Premiummarken und Sportwagen wie dem Lamborghini Huracan oder dem Audi R8 – beide mit 610 PS.

Themenschwerpunkte

Schwerpunkte liegen auf den Themen „Alternative Antriebsformen“ und Fahrzeugumbau. Etliche Händler zeigen Elektroautos – herausragend Tesla mit der Premiumlimousine S und dem aktuellen Top-Modell P90D mit „revolutionärer“ Software. Experten der Energie AG beantworten Fragen und stellen Ladestationen für Private und Unternehmen vor.

In Halle 17 zeigt die Firma Fischerleitner individuelle Fahrzeug­umbauten und -einrichtungen von mobilen Shops und Werkstätten bis zu Anfertigungen für Menschen mit Behinderung.

Oldtimer

Die jährliche Oldtimer-Sonderschau hat heuer das Thema „Made in Germany“. Gezeigt werden Modelle von 1936 bis in die 60er-Jahre, darunter ein Mercedes Cabrio 200 von 1936, der Lloyd LP 400 Zweitakter und auch verschiedene Motorräder.

Formel 1

In Halle 14 wird der Red Bull RB8 gezeigt, Sebastian Vettels Weltmeisterauto von 2012. Daneben können die Messebesucher in einem originalgroßen Full-Motion-Rennsimulator, der Beschleunigungs- und Seitenkräfte bis 3g simuliert, ihre virtuellen Runden drehen.

Workshops

Im Messeeintritt ist die Teilnahme an mehreren Workshops inkludiert. Themen sind Elek­tro- und Erdgasfahrzeuge, Fahrsicherheit für Senioren und Menschen mit Handicap sowie das richtige Verhalten nach einem Verkehrsunfall.

Der ÖAMTC zeigt das erste Pannenfahrzeug Österreichs, einen Puch 500, und präsentiert die „Rauschbrille“, mit der die Fahrleistungen unter Einwirkung von Alkohol simuliert werden.

Kinder können in Halle 12 mit Elektrofahrzeugen erste Fahrerlebnisse machen.

Familiäre Atmosphäre

Wolfgang Deschberger hob als Vertreter der Autohändler des Bezirkes die „familiäre Atmosphäre“ der Messe hervor: „Hier sind die Händler selbst vor Ort, das schafft eine besondere Kundennähe.“ Er berichtete, dass man in den Anfangsjahren manche Händler lange überreden musste, ihre Autos auf der Messe zu zeigen. Mittlerweile sei das wesentlich leichter: „Die Messe hat an drei Tagen 20.000 Besucher auf „neutralem Boden“. Das ist ein sehr gutes Argument.“

  • Fr.–So., 5.–7. Februar, 9–17 Uhr
  • Ried, Messegelände
  • Eintritt: 9 Euro (erm. 7,50€, 5€), im Vorverkauf bei allen Ö-Ticket-Stellen 7,50 Euro.
  • Kostenlose Parkplätze im Messegelände
  • Info: www.automesse-ried.at

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