Drei Jahre, 25.000 Seemeilen und 50 Grad Unterschied
RIED. Nach zwei Weltumsegelungen waren Doris Renoldner und Wolfgang Slanec wieder unterwegs und segelten mit ihrer 13-Meter-Aluyacht von der Adria nach Grönland. Mit viel Witz und noch mehr Herz berichten die „Seenomaden“ am 9. Februar um 19.30 Uhr im Raiffeisensaal über ihre Strandung auf den Bahamas, über ihre Liebe zu Kuba, vom magischen Moment durch New York zu segeln, vom undurchdringlichen Nebel Nova Scotias, von bewaffneten Landgängen in Labrador und von der vergänglichen Schönheit der Eisberge Grönlands.

Die beiden erzählen aber auch von den alltäglichen Schwierigkeiten des Bordlebens. Eine mitreißende Geschichte über messerscharfe Riffe, eine zutrauliche Seekuh, schwimmende Schweine, Langusten, die in keinen Kochtopf passen, eiskalte Finger und die diffuse Angst vor Eisbären und Eisbergen. Doris Renoldner und Wolfgang Slanec waren drei Jahre unterwegs, legten 25.000 Seemeilen zurück und bewältigten 50 Grad Unterschied – sowohl in Temperatur als auch in den Breitengraden.


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