RIED. Bei Jubiläumsfeiern wird immer viel Lob gespendet – nicht immer ist dieses Lob aber so verdient wie bei der 20-Jahr-Feier von Streetwork Ried am Samstag.

Zu dem Fest waren neben Vertretern der Stadt auch viele Vernetzungspartner und „Ehemalige“ gekommen – einige hatten sogar lange Anreisen in Kauf genommen.
Bedarf auch auf dem Land
Bezirkshauptfrau Yvonne Weidenholzer erinnerte daran, dass es 1997 noch keine Ansprechstelle für Jugendliche gegeben habe und dass viele damals glaubten, Streetwork sei nur etwas für größere Städte. Es habe sich aber schnell gezeigt, dass auch auf dem Land Bedarf für Streetwork bestehe.
Verständnis und Achtung
Ihr Amtsvorgänger Franz Pumberger gab zu, anfangs etwas skeptisch gewesen zu sein - er sei aber schnell von der Notwendigkeit und Qualität der Arbeit von Streetwork überzeugt gewesen. Er meinte, dass es kein Patentrezept für die Jugendarbeit gebe – Verständnis und Achtung wie bei Streetwork seien aber eine gute Basis.
Ersatzfamilie
Bürgermeister Albert Ortig hob den Einsatz von Kerstin Hofstätter hervor und bezeichnete Streetwork als „Ersatzfamilie für viele Jugendliche, die woanders oft nicht das Vertrauen finden, das sie benötigen“.
Verstärkung im Team
Eine Neuigkeit gab es auch: Seit wenigen Tagen ist Stefan Schwabeneder, der bis vor kurzem noch im Jugendcoaching tätig war, neuer Streetworker in Ried.
Bilder vom Fest: hier


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