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Spitzenschule: HBLW Ried erreicht mit „Bewegte Pause – bewegter Unterricht" zweiten Platz

Rosina Pixner, 21.12.2017 13:41

RIED/LINZ. Gemeinsam mit dem Bildungsland OÖ und der Sparkasse OÖ suchte Tips die engagiertesten Schulen des Landes. Bei der Siegerehrung im Ars Eletronica Center wurden neun Gewinner in drei Kategorien ausgezeichnet. Über 52.059 Stimmen wurden in den letzten Wochen für die insgesamt 48 eingereichten Projekte abgegeben.

Herzlichen Glückwunsch der HBLW Ried zum zweiten Platz in der Kategorie „Bewegung“. Foto: Strobl

Groß war die Spannung unter den angereisten Schülern und Lehrern im Ars Electronica Center Linz: Immerhin ging es darum, Oberösterreichs „Spitzenschulen“ in den Projektkategorien Bewegung, Soziales und Umgang mit Geld zu küren. Die ersten Preise gingen nach Steyr, Linz und Braunau – für die HBLW Ried gab es mit 5097 abgegebenen Stimmen einen zweiten Platz in der Kategorie Bewegung.

Preisgeld

Insgesamt wurden 52.059 Stimmen abgegeben, die Sieger in jeder Wertungskategorie durften sich – neben der Auszeichnung – auch über eine finanzielle Anerkennung von je 1000 Euro freuen, die Plätze zwei und drei holten 500 beziehungsweise 250 Euro für ihr tolles Voting-Ergebnis ab.

Bewegte Pause – bewegter Unterricht

Die HBLW Ried schaffte es mit der Aktion „Bewegte Pause – bewegter Unterricht“ auf das Podest. Eigentliche Gewinner sind aber die Schüler der Schule, die mit der Aktion zu täglicher Bewegung animiert werden und somit aktiv für ihre Gesundheit tätig sind.

Fitte Schüler

„Aktuelle Studien belegen, dass sich Kinder und Jugendliche zu wenig bewegen, was ein vermindertes körperliches Leistungsvermögen aber auch Konzentrationsstörungen und eine herabgesetzte Merkfähigkeit zur Folge hat. Wir wollen mit unserem Projekt zur Fitness der Schüler und zu einem effizienteren Unterricht beitragen“, so Organisatorin Edith Ketter.

Sport in der Pause

Dabei gibt es einerseits in der Aula unterschiedliche Ballspiele und Sportgeräte, die für Pausenaktivitäten zur Verfügung stehen. Mit einem Scoop-Ball-Spielset, einem Indiaca-Tennis-Spielset, Jonglierbällen und – als Highlight – einem Tischtennistisch verbringen Schüler ihre Pause. Besonders von den ersten Klassen werden die Angebote sehr gerne angenommen und manche Schüler sind fast nicht mehr vom Tischtennistisch wegzubringen. Andere verbringen ihre Pause mit Tischfussball oder auf dem neuen Jumping-Trampolin, um sich auszupowern. Eine Großvariante von „Vier gewinnt“ sorgt auch für geistige Fitness zwischen den Unterrichtseinheiten. Der Pausensportbereich ist aber auch ein guter Ort, um neue Freunde kennenzulernen.

„Es ist inzwischen wissenschaftlich abgesichert, dass Bewegung das Konzentrationsvermögen und die Ausdauer beim Lernen fördert. Statt Schüler zu tadeln, wenn sie nicht ruhig sitzen können, sollte man sie zu Bewegung zwischendurch in den Pausen auffordern,“ meint Sportlehrerin Edith Ketter.

„Besonders das Spielen im Kreis am Tischtennistisch macht riesigen Spaß. Miteinander Sport zu betreiben fördert auch unsere Klassengemeinschaft und ist außerdem eine gute Möglichkeit, den Umgang mit Schulstress zu erleichtern“, erklärt eine der eifrigsten Tischtennisspielerinnen.

Die Mitglieder der Projektgruppe können aber auch als Bewegungscoaches in jeder Unterrichtsstunde vom unterrichtenden Lehrer angefordert werden, um durch Übungen nach Schularbeiten für Entspannung zu sorgen oder bei Ermüdungserscheinungen am Nachmittag zu aktivieren.

Aktives Gesundheitsmanagement

Die HBLW Ried setzt als Gesundheitsschule des Innviertels nicht nur auf ihren Ausbildungsschwerpunkt „Aktives Gesundheitsmanagement“, sie ermöglicht durch konkrete Trainingsangebote auch, dass Schüler für ihre eigene Gesundheit aktiv werden.


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