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RIED. An den verschiedenen ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogrammen nahmen im vergangenen Jahr im Bezirk Ried 656 Kinder teil.

Die ÖAMTC-Programme sind für Kindergärten und Schulen gedacht. (Foto: ÖAMTC)
Die ÖAMTC-Programme sind für Kindergärten und Schulen gedacht. (Foto: ÖAMTC)

Der ÖAMTC bietet, unterstützt durch das Land Oberösterreich und die AUVA, drei Programme an: „Das kleine Straßen-1x1“, „Blick und Klick“ und „Hallo Auto!“. Täglich touren sechs Verkehrserzieher mit ihrem Equipment durch Oberösterreich, um diese an Kindergärten und Schulen abzuhalten.

„Auf spielerische Art und Weise werden die Kinder altersgerecht an die Gefahren im Straßenverkehr herangeführt. Es freut uns sehr, dass diese Programme seit vielen Jahrzehnten ungebrochen stark nachgefragt werden. Alleine in Oberösterreich haben im Vorjahr 18.720 Kinder an einem der Programme teilgenommen“, erklärt ÖAMTC-Landesdirektor Harald Großauer.

Drei Programme

„Das kleine Straßen-1x1“ ist ein speziell entwickeltes Verkehrssicherheitskonzept für Fünf- bis Sechsjährige und wird in Kindergärten durchgeführt.

„Blick und Klick“ – das Wissen um Verkehrsregeln und das richtige Verhalten ist im Straßenverkehr „überlebenswichtig“. In jeder Situation richtig zu entscheiden ist die Kernfrage auch für die Schulanfänger in der ersten Klasse.

„Hallo Auto!“ wurde für acht- bis neunjährige Volksschüler entwickelt. Die Kinder laufen miteinander um die Wette und sollen dabei plötzlich stehen bleiben. Schon diese Übung zeigt, wie schwer das Bremsen ist. Später schätzen sie den Anhalteweg eines Autos bei Tempo 50 und müssen feststellen, wie leicht man sich dabei irren kann. Anschließend dürfen die Kinder selbst den Wagen zum Stehen bringen.

Aktuell

Die Programme werden regelmäßig aktualisiert: „Vor einigen Jahren tummelten sich auf den Straßen Fußgeher, Radfahrer, Motorräder und Autos. Heute kommen E-Bikes, Scooter, Hoverboards und noch so einige Fahrzeuge mehr dazu. Unsere Verkehrserzieher sorgen auch dafür, dass die Kinder selbst erkennen, dass sie im Straßenverkehr alle Sinne benötigen und deswegen Smartphone und Kopfhörer besser in der Schultasche bleiben sollten“, sagt Großauer.


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