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RIED. Die galerie20gerHaus zeigt ab 5. März unter dem Titel „Andere Seiten“ Skulpturen und Plastiken der Bildhauerin Annerose Riedl.

Annerose Riedls Skulpturen treten selten alleine auf. (Foto: Riedl)
  1 / 2   Annerose Riedls Skulpturen treten selten alleine auf. (Foto: Riedl)

Der weibliche Akt interessiert Annerose seit jeher. „Frauen sind optisch interessant“, meint die Künstlerin, die in Brunnenthal bei Schärding lebt, zu ihren kompakten Frauen.

Kleine und große Nackte

Annerose Riedls Heer der kleinen und großen Nackten – Scham ist ihnen ein Fremdwort – wirkt sinnlich und sehr lebendig, sie widersetzen sich aber allen Klischees gängiger Schönheits- und Perfektionsideale. Der mit ihnen verwurzelte Sockel – Teil des Konzepts – erhöht die verkleinerten Figuren nicht, sondern fixiert ihre Position, macht die Frauen aber auch uneinnehmbar. Ihre selbstversunkene Präsenz strahlt Ruhe und Selbstbewusstsein aus.

Vernissage

Eva Maria Manner von der Kulturdirektion des Landes OÖ wird die Ausstellung am Donnerstag, 5. März, um 19.30 Uhr eröffnen. Bei einer Finissage am 8. April wird Alois Riedl kurze Texte aus seinem Buch „Etwas galt es festzuhalten“ lesen.


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