Weniger Unfälle dank Wildwarner
BEZIRK RIED. In dieser Jahreszeit steigt wieder das Risiko von Wildunfällen auf den heimischen Straßen. Vor allem in der Nacht und während der Dämmerung queren Wildtiere die Straßen und stellen ein großes Risiko für die Autofahrer dar. Um die Anzahl der Wildunfälle zu reduzieren hat das Land Oberösterreich gemeinsam mit vier Versicherungsunternehmen und dem oberösterreichischen Landesjagdverband bereits vor einigen Jahren das Projekt „Wildwarner“ gestartet.

Mittlerweile sind bereits zirka 275 Straßenkilometer in 15 Bezirken bzw. 121 Jagdgenossenschaften mit rund 18.265 Stück optischen und akustischen Wildwarngeräten ausgestattet. Bis zum Jahr 2019 werden jährlich rund 30 Kilometer des oberösterreichischen Straßennetzes mit optischen und akustischen Wildwarngeräten ausgerüstet und dadurch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer/innen deutlich erhöht, so Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Seit Beginn des Wildschutzprojektes wurden rund 810.500 Euro in die Verkehrssicherheit sowie in den Wildschutz investiert.
Im Jagdjahr 2014/2015 konnte an allen abgesicherten Streckenabschnitten eine Gesamtreduktion oberösterreichweit von 1988 Wildunfällen erzielt werden.
In Weilbach und Hohenzell verzeichnet man einen Rückgang von 92 Prozent bei Wildunfällen und in Kirchdorf am Inn immerhin minus 88 Prozent.


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