Impulsveranstaltung: Gewalt in Beziehungen aus psychodynamischer und rechtlicher Sicht
RIED. Gewalt in Beziehungen, Gewalt in der Familie, häusliche Gewalt oder Gewalt im sozialen Nahraum stellt nach wie vor ein großes gesellschaftliches Problem dar. Das Gewaltschutzzentrum OÖ mit der Regionalstelle in Ried, das Frauenhaus Innviertel und RIKI Rieder Kinder & Jugend Schutzhaus sind die ersten Anlaufstellen vor Ort. Sie sind täglich mit Gewalt gegen Frauen und Kinder konfrontiert – sie bieten Beratung und Unterstützung an. In eine gemeinsamen Veranstaltung gehen sie am Mittwoch, 2. März dem Thema Gewalt und ihren Auswirkungen auf den Grund und beleuchten den professionellen Umgang damit aus verschiedenen Blickwinkeln.

Mit gesetzlichen Bestimmungen wie dem Gewaltschutzgesetz aus dem Jahr 1996 konnten schon viele Verbesserungen erreicht werden. Es ist eine stetige Sensibilisierung um nicht zu sagen ein Bewusstseinswandel über das Unrecht dieser Gewalt festzustellen, wenngleich die Fälle nicht weniger werden, sondern jedes Jahr tendenziell zunehmen. Es ist inzwischen weitgehend bekannt, dass es Sanktionen für Gewalttäter und Hilfe für Gewaltopfer gibt.
Gewalt in Beziehungen trifft vor allem Frauen und Kinder. Gewalt unterliegt einer gewissen Dynamik, hinterlässt oft tiefe Spuren und mit ihren Folgen kämpfen Betroffene meist lange.
Das Gewaltschutzzentrum OÖ mit der Regionalstelle in Ried, das Frauenhaus Innviertel und RIKI Rieder Kinder & Jugend Schutzhaus laden am Mittwoch, 2. März, ab 14 Uhr in den Sparkassensaal am Marktplatz 2 zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.
Unter dem Titel „Gewalt in Beziehungen“ referiert Esther Gruber-Seidl (Diplomsozialarbeiterin, Supervisorin, Vorsitzende der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching) über „Gewalt in Beziehungen und ihre Folgen sowie der Umgang aus psychodynamischer Sicht“.
Birgit Haller, Juristin und Politikwissenschafterin, Leiterin des Institutes für Konfliktforschung in Wien beleuchtet das Thema aus rechtlicher Sicht.
Termin: Mittwoch, 2. März 2016, 14 bis 17 Uhr, Sparkassensaal, Marktplatz 2, freier Eintritt, Anmeldung bis 29. Februar unter novak@gewaltschutzzentrum.at


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