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RIED. Die Demenzservicestelle (DSS) Ried der MAS Alzheimerhilfe gibt am Dienstag, 10. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Einblick in ihre Arbeit.

MAS Trainerinnen begleiten und fördern individuell und flexibel im Gruppen- oder Einzeltraining.
MAS Trainerinnen begleiten und fördern individuell und flexibel im Gruppen- oder Einzeltraining.

„Nicht jede Vergesslichkeit ist eine Demenz“, sagt Nicole Moser, Leiterin der DSS Ried und erläutert den Arbeitsansatz: „Es gilt, das Verständnis für Menschen mit Demenz in der Öffentlichkeit zu fördern, Vergesslichkeit zu enttabuisieren und die Hemmschwelle für den Schritt in eine Demenzservicestelle zu senken. Die DSS bringt auf verschiedenen Wegen die Arbeit mit Menschen mit Demenz und deren Angehörigen näher. Die Besucher können selbst Trainingsmaterialien ausprobieren, Fragen stellen und sich mit Fachkräften austauschen.“

Alleine in Oberösterreich leiden etwa 17.000 Menschen an Demenz. Mit dem demografischen Wandel nimmt die Zahl der Menschen mit Demenz zu. Die Demenzservicestellen der MAS Alzheimerhilfe bieten – durch eine eigene Forschungsabteilung wissenschaftlich begleitet – konkrete Hilfeleistungen für Betroffene und Angehörige. Neben Beratungen, erhalten die Gäste auch Informationen über sozialrechtliche und finanzielle Fragen und Entlastungsmöglichkeiten für betreuende Angehörige, Einschätzung des Schweregrades der kognitiven Leistungsfähigkeit sowie stadiengerechtes Training. „Noch ist Alzheimer nicht heilbar. Aber durch eine möglichst frühzeitige medizinische Diagnose, raschen Therapiebeginn sowie psychosoziale Maßnahmen kann das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden“, weiß Nicole Moser.

Die MAS Alzheimerhilfe Ried befindet sich in der Bahnhofstraße 38. Mehr Infos unter www.alzheimerhilfe.at


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