Acht Menschen sind im Bezirk Ried 2018 tödlich verunglückt

Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 07.01.2019 17:28 Uhr

BEZIRK RIED. Alarmierende Unfallbilanz für Oberösterreich: Im vergangenen Jahr sind 95 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, acht davon im Bezirk Ried.

In keinem anderen Bundesland ist die Zahl der Verkehrstoten so stark gestiegen wie in Oberösterreich. Traurigen Rekord mit zehn Toten verzeichnen die Bezirke Gmunden und Steyr Land. Neun Menschen verstarben im Verkehr in Linz-Land. Acht waren es im Bezirk Ried, Vöcklabruck und Braunau.

Mehr Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Der Verkehrsclub Österreich betont, dass es verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen braucht. Kontrollen helfen, Risikolenker rechtzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Die Zahl der Unfälle kann zudem durch mehr Bahn- und Busverbindungen reduziert werden. Damit wird zudem die Klimabilanz des Verkehrs verbessert. Österreichweit kamen im Vorjahr 398 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, im Jahr 2017 starben nach endgültigen Daten 414 Menschen im Straßenverkehr.

Ursachenforschung

„Die hohe Anzahl an Todes-opfern ist Mahnung, rasch verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen umzusetzen. So sollte auf Bundesebene endlich Handy am Steuer ins Vormerksystem aufgenommen werden. Wer mit dem Handy am Ohr telefoniert, reagiert so schlecht wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille“, stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest. Wichtig sind zudem verstärkte Kontrollen, um Risikolenker rechtzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Um die Zahl der schweren Verkehrsunfälle von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu reduzieren, braucht es mehr Discobusse und Anrufsammeltaxis. Damit Gemeinden diese Angebote finanzieren können, sollte ein Teil der Einnahmen aus Verkehrsstrafen dafür zweckgewidmet werden, schlägt der VCÖ vor. Insgesamt kann mit mehr Bahn- und Busverbindungen die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden. Denn das Unfallrisiko mit dem Pkw ist um ein Vielfaches höher als mit Bahn und Bus.

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