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Nach einer wirklich guten Leistung verlor die SV Guntamatic Ried im Cup-Viertelfinale bei Rapid mit 1:2. Sie agierten über 90 Minuten auf Augenhöhe und waren besonders in der zweiten Halbzeit zeitweise die bessere Mannschaft. 

Thomas Fröschl vergab die Riesenchance zum 2:0. (Foto: GEPA/Christian Ort)
Thomas Fröschl vergab die Riesenchance zum 2:0. (Foto: GEPA/Christian Ort)

Wie von Trainer Lassaad Chabbi versprochen, zeigten die Schwarz-Grünen im Allianz-Stadion ein anderes Gesicht als in der mäßigen Partie gegen den FAC. Sie begannen beherzt und überraschten Rapid offensichtlich mit ihrem hohen Pressing. Erst nach etwa 20 Minuten bekamen die Gastgeber die Partie besser in den Griff. 

Führung für die SVR

Trotzdem ging die SVR mit 1:0 in Führung. In der 45. Minute wurde der durchbrechende Seifedin Chabbi von Torwart Richard Strebinger gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Julian Wießmeier sicher. 

Chancen vergeben

Nach der Pause legte die SVR nach und kam zu zwei Top-Chancen, die aber von Thomas Frösche vergeben wurden. Einmal scheiterte er an Goalie Strebinger (48.), beim zweiten Mal setzte er einen Kopfball aus drei Metern neben das leere Tor (54.). Kurz danach schoss der eingewechselte Prosenik am Tor vorbei (68.).

Rapid dreht das Spiel

Dann bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit „Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man“. Als Weißmeier Joelinton im Sechzehner aus kurzer Distanz anschoss, gab es den zweiten Elfmeter in diesem Spiel, den Joelinton zum 1:1 verwandelte (75.). Knapp zwei Minuten später konnten die Rieder den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern und Georgi Kvilitaia erzielte per Kopf nach einer Flanke von Thomas Murg den Siegtreffer zum 2:1. 

Danach zollten die Rieder ihrer aufwändigen Spielweise Tribut und kamen trotz einer Nachspielzeit von vier Minuten zu keiner echten Torchance mehr. 

Trainer

Für Rapid ist der 2:1-Sieg der erste Erfolg im Cup gegen die SVR. 

Rapid-Trainer Goran Djuricin lobte die Rieder: „Der Gegner hat es uns irrsinnig schwer gemacht. Der Glücklichere hat gewonnen.“ 

Lassaad Chabbi sah die „Schuld“ an der Niederlage auch bei der SVR: „Wir sind selber schuld. Wir hatten zwei gute Chancen fürs 2:0.“ Beim Elfer für Rapid ortete er eine Benachteiligung der kleineren Mannschaft. 


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