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RIED. Dass es beim UVC Holding Graz schwer werden würde, hatten die Spieler des UVC Weberzeile Ried schon vor dem Spiel gewusst – zuletzt unterlagen sie den Grazern im Spiel um Platz drei der Meisterschaft glatt mit 0:3 Sätzen.

Niklas Stooß konnte nach seiner Verletzung erstmals wieder für den UVC spielen. (Foto: Prokop)
Niklas Stooß konnte nach seiner Verletzung erstmals wieder für den UVC spielen. (Foto: Prokop)

Im Bundesligaspiel am Freitag in Graz kassierten sie das gleiche Ergebnis, allerdings zeigen die Sätze (19:25, 24:26, 23:25), dass es dieses Mal ein Spiel auf Augenhöhe war.

Erster Satz

Im ersten Satz sorgte Niklas Stooß in seinem ersten Spiel nach der Verletzungspause dafür, dass die Rieder lange mithielten. Er prügelte die Bälle ins gegnerische Feld und holte damit wertvolle Punkte. Erst bei 14:14 konnten sich die Gastgeber absetzen und den Satz mit 25:19 nach Hause spielen.

Zweiter Satz

Im zweiten Satz kam auch der Rieder Topangreifer Tomek Rutecki richtig in Fahrt. Phasenweise konnten die Rieder sogar einen Drei-Punktevorsprung herausspielen. Die Kefer-Truppe schaffte es aber nicht, den Vorsprung auszubauen – beim Stand von 16:15 übernahmen die Grazer die Führung. Der Rest des Satzes war heiß umkämpft, letztlich konnte sich Graz dank starker Mittelangriffe knapp mit 26:24 durchsetzen.

Dritter Satz

In Satz drei brauchte die Weberzeile-Truppe einige Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Die Grazer nutzten das beinhart aus und starteten souverän. Die Rieder fingen sich aber, konnten einen Fünf-Punkte-Rückstand wettmachen und bei 14:14 erstmals ausgleichen. Der Durchgang ging nach einer sehr knappen und strittigen Schiedsrichterentscheidung mit 23:25 an Graz.

Fazit des Trainers

„Es war ein Spiel auf Augenhöhe, was mich auf der einen Seite freut, aber auf der anderen auch etwas ärgert. So ein Match können wir auch gewinnen und dann sind alle Fehler vergessen. Vielleicht ist es gut, dass wir es verloren haben und so in der nächsten Zeit im Training versuchen, diese Fehler auszumerzen“, meinte ein nicht ganz unzufriedener Trainer Dominik Kefer nach der Partie.

„Matchball war knapp im Aus“

„Wir wussten, dass es ganz schwer wird heute. Die Grazer spielen so unglaublich schnell und machen ständig hohen Druck am Service. Natürlich haben die Schiedsrichter ihren Teil dazu beigetragen, aber das gleicht sich im Normalfall über die ganze Saison aus. Der Matchball von Graz war knapp im Aus, aber deswegen haben wir nicht verloren. Weiter trainieren, weiter kämpfen und dann Siege einfahren“, sagte der UVC-Mittelblocker Felix Breit nach dem Match.


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