Arbeitslosenquote ist „noch moderat“
Ried. Auch in Ried erhöht sich die Zahl der Arbeitslosen. Die Quote stieg seit dem Vorjahr von 3,8 auf 4,4 Prozent. Insgesamt waren im Juni im Bezirk 1161 Personen arbeitslos gemeldet. Ried liegt damit immer noch besser als das Bundesland (5,3 Prozent) und ganz Österreich (8,3 Prozent).

Der stellvertretende Rieder AMS-Geschäftsstellenleiter Gunter Schmidhuber erläutert: „Nach wie vor hängt das nicht mit einem gesteigerten Zugang in Arbeitslosigkeit zusammen, lediglich elf Personen mehr haben sich im Juni arbeitslos gemeldet, sondern vielmehr mit der Dauer der Arbeitslosigkeit.“
Die durchschnittliche Vormerkdauer beträgt in Ried nun 100 Tage und liegt damit um zwölf Tage über dem Wert vom Vorjahr. Damit ist Ried aber der zweitbeste Bezirk im Land.
Negativer Spitzenreiter in Oberösterreich ist Linz mit einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 179 Tagen.
„Grundsätzlich erfreulich“ entwickelt sich laut Schmidhuber die Nachfrage nach Arbeitskräften. Besonders hervorzuheben ist hier der Handel mit einem Plus von 55 Stellenzugängen und die Metall/Elektroberufe mit 44 zusätzlichen Stellenzugängen. Eine Einschränkung gibt es aber: Bei den Produktionsberufen resultiert die Nachfrage allerdings zum überwiegenden Teil aus Angeboten von Leasingfirmen. Das Stammpersonal wird hier kaum erhöht.


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