FPÖ hofft auf ein zweites Mandat im Rieder Stadtrat
Ried. Die Rieder Stadt-FPÖ neigt im Wahlkampf zu Wortspielereien. Vor sechs Jahren bewarb sie ihren Spitzenkandidaten Ernst Reiter mit dem Slogan „Das ist unser Ernst“, jetzt geht Stadtrat Thomas Dim mit „Meine 1. Wahl“ in seine erste Wahl als Spitzenkandidat und hofft, dass er selbiges für möglichst viele Wähler wird.

Daneben setzt die FPÖ noch auf das physikalische Gesetz der Hebelwirkung: „Wer sein Werkzeug an der richtigen Stelle ansetzt, kann Großes bewegen.“
Bei der Gemeinderatswahl 2009 erreichte die FPÖ sieben Mandate und einen Sitz im Stadtrat. Heuer hofft man in beiden Gremien auf Zuwachs.
Hinter Thomas Dim ist Gemeinderätin Angelika Podgorschek (Lehrerin) auf Platz zwei der Liste gereiht. Vizebürgermeister Ernst Reiter sollte zunächst als Spitzenkandidat ins Rennen gehen, verzichtete dann aber aus persönlichen Gründen und tritt jetzt als Listen-Dritter an.
Geht man davon aus, dass die FPÖ ihre Mandatszahl zumindest hält, dürfen der Polizist Heimo Katzlberger, FPÖ-Bezirksgeschäftsführer Christian Bangerl, die Lehrerin Nina Kirchtag und der Werbefachmann Mathias Mandl, die auf den Listenplätzen vier bis sieben sind, sicher mit dem Einzug in den Gemeinderat rechnen.
Erhält die FPÖ-Fraktion Zuwachs, haben der Lehrer Georg Seidenbusch, der Nationalratsabgeordnete Elmar Podgorschek und der Angestellte Klaus Sattel die besten Chancen auf ein Mandat.
Wie die ÖVP hat auch die FPÖ die Maximalzahl von 74 Kandidaten auf der Wahlliste.


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