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UHS Ried kritisiert zukünftige Sparmaßnahmen im Bildungssektor- Reform soll nicht vom Geld bestimmt werden

Leserartikel Bettina Wengler, 19.10.2015 19:10

Finanzminister Hans Jörg Schelling teilte in seiner Budgetrede mit, im Bildungsbereich geldbedingten Reformbedarf zu erkennen. Hier hofft er auf Sparmaßnahmen im Zuge der Bildungsreformkommission, die ihre Ergebnisse am 17. November verkünden wird. Die Ortsgruppe Ried der Union Höherer Schüler OÖ kritisiert diese geplanten Maßnahmen zur Einsparung. Die Reform soll von nötigen Verbesserungen dominiert und nicht von Sparmaßnahmen bestimmt werden.

„Meiner Meinung nach ist der Bildungsbereich ein wichtiger Sektor für die Zukunft und sollte deswegen keiner Budgetkürzung unterzogen werden“, meint Beatrix Priewasser, Obfrau der Ortsgruppe Ried. Weiters ist ihr durchaus bewusst, dass das Land Einsparmaßnahmen treffen muss, was sich ohne Zweifel schwierig gestalten wird. Dennoch gibt es Bereiche, welche besseres Einsparpotential bieten und die Zukunft Österreichs nicht derart gravierend bestimmen.

„Ich als Schülerin habe einen direkten Bezug zu diesem Thema, daher merke ich auch, dass sich der Bildungssektor keine weiteren Einsparmaßnahmen leisten darf, ohne dass Schüler sowie Lehrer davon in Mitleidenschaft gezogen werden“, vertritt Priewasser weiterhin ihren Standpunkt, dass die Bildung einen essentiellen Teil für Österreichs Zukunft darstellt und daher nicht für Budgetkürzungen in Frage kommen darf. Gute Bildung sollte nicht vom Budget abhängig sein.

Die bisherigen geplanten Verbesserungen der Bildungsreformkommission sollen daher nicht durch die umstrittenen Budgetkürzungen überschattet werden. Die Union Höherer Schüler (UHS) fordert, dass im Zuge der Reform wichtige Erneuerungen im Bereich Schulautonomie und Mitbestimmungsrechte der Schülervertretung passieren.

Die Ortsgruppe Ried ist eine von 12 Ortsgruppen der Union Höherer Schulen Oberösterreich. Diese bilden durch ihre regionale Nähe zu den Schülern gemeinsam die Grundlage für die Vertretungsarbeit der UHS, die rund 90 000 Schüler in ganz Oberösterreich betreut.


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