Kaum Kritik an Weberzeile
RIED. Auf Einladung der Wirtschaftskammer und der Sparkasse Ried-Haag stellte sich die Center-Mangerin der Weberzeile, Brigitte Biberger, einer Diskussion mit Rieder Wirtschaftstreibenden.

WK-Bezirksstellenobmann Josef Heißbauer meinte zu Beginn: „Die Weberzeile boomt, aber in der Innenstadt hat man teilweise Bauchweh.“ Wer nach diesem Statement harte Fragen seitens unzufriedener Rieder Kaufleute erwartet hatte, wurde aber enttäuscht; diese Gruppe war im Publikum kaum vertreten.
Lediglich Franz Mairinger (“Marc O“Polo“) konstatierte in der Stadt ein „Frequenzminus 1. Klasse“. Seinem Einwand: „Der Schwanthaler-Taler war ein Geschenk, der Schwanthaler-Zehner ist ein Zettel“ stimmte Biberger sogar teilweise zu. Sie wandte aber ein, dass der Zehner vor allem ein Marketinginstrument zur Kundenbindung sei, bei dem man auch analysieren wolle, wo die Gutscheine eingelöst werden; das sei mit dem Taler nicht möglich.
Zur Sprache kamen auch die Parkgebühren der Weberzeile, die entgegen den Ankündigungen nicht 1:1 denen in der Stadt entsprächen. In der Parkgarage der Weberzeile sind die ersten zwei Stunden kostenfrei, die dritte kostet einen Euro, die vierte zwei und die fünfte drei Euro; die Gastronomiebetriebe dürfen erst ab 19 Uhr Rabatte geben. Brigittte Biberger argumentierte, dass Dauerparker dadurch sogar mehr zahlen als in der Stadt.
Auch zu den immer wieder verbreiteten Gerüchten, dass manche Betriebe wieder aus der Weberzeile heraus wollten oder pleite seien, nahm sie Stellung. Sie kenne diese Gerüchte, die aber allesamt falsch seien: „In der Weberzeile sind keine Veränderungen geplant.“


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