62,5 Prozent der Briefwähler im Bezirk Ried für Van der Bellen
RIED. Kein Wunder, dass die Wahlkartenwähler nicht die Lieblinge der FPÖ sind. Die Auswertung ihrer Stimmen brachte auch im Bezirk Ried eine deutliche Verschiebung der Prozentzahlen um mehr als zwei Prozentpunkte zu Gunsten des zukünftigen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen.

Vorläufiges Endergebnis
Nach dem vorläufigen Endergebnis kommt Van der Bellen im Bezirk Ried auf 48,83 Prozent der gültigen Stimmen, Hofer erhielt 51,17 Prozent. 15.971 Wählerinnen und Wähler entschieden sich für den ehemaligen Grünen Bundessprecher, 16.737 wählten den 3. Nationalratspräsidenten.
Ohne die Briefwähler lag Hofer noch bei 53,52 Prozent, Van der Bellen bei 46,48.
Briefwähler
Im Bezirk Ried wurden 4.902 Stimmen per Wahlkarte abgegeben, davon erhielt Van der Bellen 62,57 Prozent (2.987 Stimmen) und Hofer 37,43 Prozent (1.787 Stimmen).
128 Stimmen (2,61 Prozent) waren ungültig.
Zuordnung
Eine Zuordnung der Wahlkartenstimmen zu den einzelnen Gemeinden ist nach dem Wahlgesetz nicht möglich; diese Stimmen werden dem gesamten Wahlbezirk zugeordnet. Damit wird ein Verstoß gegen das Wahlgeheimnis für den Fall verhindert, dass es in einer Gemeinde nur einen Briefwähler gibt, dessen Wahlgeheimnis dann nicht mehr gewahrt wäre.


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