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RIED/SCHÄRDING. Im Sommer 2016 beschloß die Landwirtschaftskammer (LK) Oberösterreich, die Zahl ihrer Dienststellen auf Empfehlung des Rechnungshofes von 15 auf acht zu reduzieren. Ab dem 15. Dezember gibt es für die Bezirke Ried und Schärding nur noch den Standort im Haus der Landwirtschaft auf dem Rieder Messegelände.

Abschied von der Schärdinger BBK-Geschäftsstelle (v. l.): Leo Doppler, Gabriela Stieglmayr (Vorsitzende Bäuerinnen-Beirat Ried), Josef Diermayer, Peter Gumpinger, Gabriele Bäck (Vorsitzende Bäuerinnen-Beirat Schärding), Max Schneglberger (Foto: BBK Ried)

Die Zusammenlegung bringt laut den Bezirksobmännern der Bauernkammern Ried und Schärding, Josef Diermayer und Peter Gumpinger, eine Verbesserung des Angebots und der Beratungsqualität für die Mitglieder.

20 Mitarbeiter

Bis auf einen, der wieder in Vollzeit auf seinen Hof zurückkehrt, werden alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle Schärding künftig in Ried arbeiten. „Wir haben im Haus jetzt mit 20 Mitarbeitern die doppelte Mannschaft und können Urlaube oder Krankheiten leichter auffangen“, sieht Peter Gumpinger das Positive. Außerdem könnten sich die Berater jetzt wieder mehr spezialisieren und in ihren Themen mehr in die Tiefe gehen.

Bei der Leitung der gemeinsamen Geschäftsstelle, die Max Schneglberger übernehmen wird, gibt es auch keine Probleme, da der Schärdinger GS-Leiter Leo Doppler im März in den Ruhestand geht.

Außenstelle Otterbach

Das Landwirtschafts-Kompetenzzentrum in Otterbach wird zu einer Außenstelle der BBK, die kleinere Service-Dienstleistungen (z. B. Abgabe des Mehrfachantrages) anbietet.

Hauptgründe für die Umstrukturierung der Landwirtschaftskammer sind der Rückgang bei der Zahl der bäuerlichen Betriebe (seit 1995 hat sich die Zahl der LK-Mitglieder halbiert) und die rückläufige öffentliche Finanzierung.


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