Frauenhaus Innviertel: Sozialressort gibt grünes Licht für Neubau
RIED. Seit 19 Jahren gibt es ein Frauenhaus im Innviertel. Mittlerweile ist das Gebäude in die Jahre gekommen. Bei ihrem Besuch sicherte Landesrätin Birgit Gerstorfer die Finanzierung eines Ersatzbaus zu.

Frauen und Kinder, die akut von Gewalt betroffen sind, brauchen einen Ort, in dem sie Zuflucht finden können. Die Wichtigkeit des Angebots der oberösterreichischen Frauenhäuser ist unbestritten. „Der Schutz von Frauen in schwierigen Lebensumständen ist mir ein besonderes Anliegen“, sagt Landesrätin Birgit Gerstorfer, die bei ihrem Besuch am 6. Juli einen Ersatzbau für das bereits desolate Haus in Aussicht stellte.
2017 wurden 25 Frauen und 34 Kinder betreut
Das Frauenhaus Innviertel mit Sitz in Ried ist für die Bezirke Ried, Braunau und Schärding zuständig. Im Jahr 2017 wurden 25 Frauen und 34 Kinder betreut, das ergibt in Summe 1.461 Bewohnertage. Die Wohnmöglichkeit bietet gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern Schutz und Sicherheit. Darüber hinaus bieten alle Frauenhäuser in Oberösterreich auch ambulante Leistungen an.
233 telefonische Beratungen
In Ried fanden im vergangenen Jahr 233 telefonische Beratungen, persönliche Gespräche und Hilfeleistungen über das Internet statt. Zusätzlich haben ehemalige Bewohnerinnen des Frauenhauses 51 Mal das Angebot der Nachbetreuung wahrgenommen.
„Es freut mich sehr, dass ich bei meinem Besuch das Team im Frauenhaus Ried informieren konnte, dass wir jetzt mit der Planung für den Neubau beginnen werden. Wir wollen Frauen Mut machen, den Schritt aus einer Gewaltbeziehung zu setzen und in eine gewaltfreie, selbstbestimmte Zukunft zu gehen“, so Landesrätin Birgit Gerstorfer.


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