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BEZIRK. Mit „Lange Nacht der Lehre und andere coole Jobs“ will die Initiative Hot Spot! Inn- viertel am 3. Mai Unternehmen im Innviertel eine Plattform bieten, um Fachkräfte von morgen zu finden. Die Betriebe können sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren und gegebenenfalls ihre angehenden Mitarbeiter kennenlernen.

Unternehmer und Mitglieder der Initiative Hot Spot! Innviertel (v. l.): Johann Kasper, Reinhard Berger, Caroline Windsperger, Thomas Witzmann, Christiane Stammler, Franz Fürk, Fabian Schmid, Karoline und Peter Fischerleitner, Eva Rendl, Heike Stein, Claudia Straif, Andreas Foltyn, Andrea Eckerstorfer, Andreas Fill, Erika Kobencic, Werner Vorhauer, Walter Kohlbauer und Christoph Wiesner Foto: Pixner

Innviertler Betriebe quer durch alle Branchen laden am 3. Mai interessierte Jugendliche in ihre Unternehmen ein. 21 Unternehmen haben sich bisher angemeldet. „Wir rechnen mit mindestens 30 Unternehmen“, sagt Andreas Fill, Sprecher von Hot Spot! Innviertel.

Bis 2025 fehlen 8.000 Facharbeitskräfte im Innviertel

Christoph Wiesner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Ried: „Laut Fachkräftemonitor gibt es eine Prognose dass im Innviertel bis 2025 rund 113.000 Personen am Arbeitsmarkt gebraucht werden, aber nur 105.000 zur Verfügung stehen. Die Betriebe brauchen Mitarbeiter, die sich aus einer Lehre heraus qualifiziert haben.“ Unternehmer sind sich einig, dass es jedes Jahr schwieriger wird, engagierte Lehrlinge zu finden.

Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen

Das Innviertel ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Österreichs. Zahlreiche auch international erfolgreiche Unternehmen haben hier ihren Sitz. Für manche wird es zunehmend schwieriger den Bedarf an Fachkräften zu decken. „Wir brauchen gut ausgebildete Lehrlinge und müssen das Image der Lehre wieder aufpolieren. In Anlehnung an die Lange Nacht der Forschung ist die Lange Nacht der Lehre entstanden“, betont Andreas Foltyn (FACC Operations GmbH). Für Werner Vorhauer von der Firma EBG ist der 3. Mai eine gute Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen: „Facharbeiter sind unser höchstes Gut.“ Auch Walter Kohlbauer von AGS Engineering hofft mit der Langen Nacht der Lehre breiteren Bekanntheitsgrad zu erlangen und hofft auf einen guten Zulauf.

Fachkräfte selber ausbilden

„Ein gutes Rezept gegen den mancherorts herrschenden Facharbeitermangel ist, diese selbst auszubilden. Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen“, erklärt Andreas Fill. Karoline und Peter Fischerleitner vom gleichnamigen Karosseriebauunternehmen stoßen ins gleiche Horn: „Rund 80 Prozent unserer Fachkräfte wurden im eigenen Betrieb ausgebildet. Sie sind zentrale Säulen unseres Erfolgs. Wir freuen uns über diese Initiative, die auch das Image der Lehre und ihrer vielen Varianten (Lehre mit Matura etc.) heben soll.“

Viele Karrieremöglichkeiten

Jungen Menschen stehen im Innviertel viele Karrieremöglichkeiten offen. Das ist die Botschaft der „Langen Nacht der Lehre und andere coole Jobs“. „Ziel der Aktion ist es, junge interessierte Menschen mit potenziellen Arbeitgebern der Region in direkten Kontakt zu bringen“, unterstreicht Andreas Foltyn. Am 3. Mai haben die Jugendlichen von 16 bis 21 Uhr die Möglichkeit mehrere interessante Firmen auf kurzem Weg zu besuchen und sich selbst ein Bild der verschiedenen Unternehmen und den angebotenen Berufsausbildungen zu machen. „Wir hoffen, dass viele diese Chance wahrnehmen und den ersten, erfolgreichen Schritt in ihre Berufskarriere setzen“, freut sich Andreas Foltyn auf zahlreiche Teilnehmer.

Anmeldung

Weitere Anmeldungen werden bis Ende Februar unter office@innviertel.at angenommen.


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