Innviertelbahn wird elektrifiziert, Hausruckbahn bleibt erhalten
RIED. Was (sehr) lange währt, soll jetzt endlich gut werden. Ältere Tips-Leser können sich sicher erinnern, dass die Innviertelbahn, die Verbindung von Neumarkt-Kallham über Ried nach Braunau und Simbach, schon vor Jahrzehnten elektrifiziert werden sollte.

Jetzt ist es wirklich so weit. Im Rahmen der in der vorigen Woche präsentierten 600-Millionen-Euro-Infrastrukturoffensive der ÖBB und des Landes soll die Strecke modifiziert und bis 2029 auf der gesamten Länge elektrifiziert werden.
Zukunftsfit
Dabei sollen auch der Rieder Bahnhof sowie andere Stationen und Bahnhöfe an dieser Strecke (darunter auch Braunau) attraktiviert und „zukunftsfit“ gemacht werden.
Hausruckbahn bleibt
Die zweite gute Nachricht für die Region: Die Hausruckbahn (Attnang-Puchheim – Ried – Schärding) soll auf ganzer Länge erhalten bleiben. Auch entlang dieser Strecke sollen verschiedene Haltestellen modernisiert werden.
Mehr Sicherheit
Insgesamt wollen die ÖBB und das Land in den kommenden Jahren 86 Bahnhöfe und Haltestellen in ganz Oberösterreich erneuern und bestmöglich barrierefrei gestalten. Außerdem soll massiv in die Sicherheit beziehungsweise Auflassung von Eisenbahnkreuzungen investiert werden. Für diese Maßnahmen ist mehr als ein Viertel des Budgets der Infrastrukturoffensive vorgesehen.


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