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RIED. Was (sehr) lange währt, soll jetzt endlich gut werden. Ältere Tips-Leser können sich sicher erinnern, dass die Inn­viertelbahn, die Verbindung von Neumarkt-Kallham über Ried nach Braunau und Simbach, schon vor Jahrzehnten elektrifiziert werden sollte.

  1 / 2   Präsentation des Infrastrukturpaketes (v. l.): vorne Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner, Landeshauptmann Thomas Stelzer, hinten der CEO der ÖBB-Holding AG Andreas Matthä und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (Foto: Land OÖ/Kauder)

Jetzt ist es wirklich so weit. Im Rahmen der in der vorigen Woche präsentierten 600-Millionen-Euro-Infrastrukturoffensive der ÖBB und des Landes soll die Strecke modifiziert und bis 2029 auf der gesamten Länge elektrifiziert werden.

Zukunftsfit

Dabei sollen auch der Rieder Bahnhof sowie andere Stationen und Bahnhöfe an dieser Strecke (darunter auch Braunau) attraktiviert und „zukunftsfit“ gemacht werden.

Hausruckbahn bleibt

Die zweite gute Nachricht für die Region: Die Hausruckbahn (Attnang-Puchheim – Ried – Schärding) soll auf ganzer Länge erhalten bleiben. Auch entlang dieser Strecke sollen verschiedene Haltestellen modernisiert werden.

Mehr Sicherheit

Insgesamt wollen die ÖBB und das Land in den kommenden Jahren 86 Bahnhöfe und Haltestellen in ganz Oberösterreich erneuern und bestmöglich barrierefrei gestalten. Außerdem soll massiv in die Sicherheit beziehungsweise Auflassung von Eisenbahnkreuzungen investiert werden. Für diese Maßnahmen ist mehr als ein Viertel des Budgets der Infrastrukturoffensive vorgesehen.


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