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RIED. „Weil mir der Bezirk Ried wichtig ist“ lautete das Motto des Neujahrsempfanges der Wirtschaftskammer, an dem auch die Präsidentin der WKO Oberösterreich Doris Hummer teilnahm.

  1 / 2   Beim Auftritt des Kabarettisten Mario Sacher fungierte WKO-OÖ-Präsidentin Doris Hummer als Assistentin. (Foto: Tips)

Sie sprach über den Masterplan der WKO für die oberösterreichische Wirtschaft. Dabei sei die wichtigste Frage gewesen: „Welche Maßnahmen spüren die Unternehmer sofort?“

Fachkräfte fehlen

Das größte Problem derzeit sei laut Hummer der Fachkräftemangel: „60 Prozent aller Unternehmen haben schon aufgrund des Fachkräftemangels Aufträge verloren.“ Als eine Maßnahme dagegen will die WKO in jedem Bezirk eine zusätzliche technische Fachschule mit Digitalschwerpunkt einrichten.

Hummer weiter: „Wir brauchen eine Rot-Weiß-Rot-Card, aber nicht nur für Opernsänger und Fußballer.“ Bei den Regierungsverhandlungen, bei denen Hummer im ÖVP-Team war, habe man „ein gutes Papier“ beschlossen.

Forderungen aus Ried

Der Rieder WK-Obmann Josef Heissbauer nannte einige Forderungen, die den Bezirk Ried weiterhin für Unternehmen und Fachkräfte interessant machen sollen: Bessere öffentliche Verkehrsmittel in Richtung Passau, bessere Straßen nach Salzburg und Braunau, Glasfaseranschluss für jeden Betrieb, leistbare Wohnungen und, um der Internationalisierung gerecht zu werden, eine zweisprachige Schule vom Kindergarten bis zur Matura, sowie eine flächendeckende Kinderbetreuung von 6 bis 18 Uhr.


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