Viele Einsätze nach dem Unwetter
RIED. Feuerwehren im gesamten Bezirk waren in der Unwetternacht von Montag auf Dienstag unterwegs. Auch die Stadtfeuerwehr Ried war im Dauereinsatz.

Starkregen, Hagel und Sturmböen forderten die Feuerwehren. Um kurz nach 1 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Bezirkswarnstelle Ried ein. Aufgrund des rasanten Anstieges der Anzahl der Notrufmeldungen wurde das Personal der Bezirkswarnstelle kurzerhand um mehrere Personen aufgestockt.
Fehlalarm Wohnhausbrand
Der erste alarmierte Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Ried war um 1.09 Uhr ein Wohnhausbrand in der Dürerstraße. Dieser entpuppte sich glücklicherweise bereits während der Anfahrt als Fehlalarm. Währenddessen trafen jedoch bereits unzählige weitere neue Einsatzmeldungen ein. Von den Einsatzkräften mussten in den kommenden Nachtstunden eine Vielzahl an Einsätzen abgearbeitet werden.
Überflutete Keller
Überflutete Keller und umgestürzte Bäume waren die häufigsten Einsatzursachen. Aufgrund eines größeren Wassereintrittes in einer Firma in der Fischerstraße wurde zusätzlich die Feuerwehr Neuhofen zur Unterstützung alarmiert. Bis in die frühen Morgenstunden musste aus mehreren große Produktionshallen mittels Nasstrockensaugern Wasser abgepumpt werden, um größeren Schaden zu verhindern.
Nachbarfeuerwehren halfen aus
Nach einer kurzen Verschnaufpause in den frühen Morgenstunden wurden bei Tagesanbruch erneut zahlreiche weitere Einsätze gemeldet. Da sich im Laufe des Vormittages herausstellte, dass für die hohe Anzahl an offenen Einsätzen die eigenen Kapazitäten nicht mehr ausreichen, wurde erneut auf die Hilfe der Nachbarfeuerwehr Neuhofen zurückgegriffen. In gemeinsamer schweißtreibender Arbeit wurden in Summe 40 Einsätze bewältigt. Der letzte gemeldete Wasserschaden konnte um 15 Uhr beendet werden.
81 Alarmierungen
Von der Bezirkswarnstelle Ried wurden in dieser Zeit in Summe 81 Alarmierungen im gesamten Bezirk Ried abgewickelt.


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