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RIED. Die Galerie 20gerHaus widmet ihre zweite „nix lustig?!“-Ausstellung „Mit Strich auf den Punkt 2“ den Comics, Karikaturen, Cartoons und Zeichnungen von Reinhilde Becker und Alexander „Sascha“ Stohmaier.

„Die Walin“ von Reinhilde Becker (Foto: Reinhilde Becker)
  1 / 2   „Die Walin“ von Reinhilde Becker (Foto: Reinhilde Becker)

Wegen der Coronabeschränkungen gibt es keine Vernissage, sondern ein „Soft Opening“ am Donnerstag, 3. Februar, ab 18 Uhr.

Reinhilde Becker

Reinhilde Becker ist vor allem durch ihre treffenden Illustrationen des Ö1-Programmheftes „gehört“ bekannt. Sie kommt mit wenigen Strichen auf den Punkt.

Ihre Zeichnung „Die Walin“ ist die Illustration einer Sendung auf Ö1 zur Menopause, die übrigens Walinnen auch haben. „Wie schon damals die Urmenschen zeichne ich vor allem Wesen von menschlicher, tierlicher, pflanzlicher und manchmal sogar dinglicher Art“, sagt Becker. „Mit wenigen Strichen und ein paar Punkten müssen die auskommen und dabei eine Persönlichkeit entwickeln, die mir sympathisch ist. Sonst dürfen sie mein Haus nicht verlassen. Viele Wesen sind einfach nur faul. Lümmeln rum, essen oder lassen sich treiben. Eine Frau tut das sogar im Meer – auf dem Rücken einer Belugawalin “

Alexander „Sascha“ Stohmaier

Alexander „Sascha“ Stohmaier gibt sich in einer „coming of age“-Graphic Novel mehr als „wild boy“. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität für Angewandte Kunst in Wien hat er unter anderem in einer Werbeagentur in Brasilien gearbeitet und ist auch als Musiker tätig.

In reduziertem Schwarz und Weiß, äußerst dicht und zugleich verspielt gezeichnet, ruft dieses Buch die Geister der frühen Underground Comics aus ihren verstaubten Kisten. Die organische Verschränkung von Text und Bild sprengt den gewohnten Rahmen. Die Buchstaben schlängeln sich durch jeden Freiraum zwischen den Panels und bilden eine komplementäre Parallelebene, die wie eine Stimme aus dem Off mitschwingt (Katrin Krichmayr / Der Standard).

Soft Opening: Donnerstag, 3. Februar, ab 18 Uhr

Ried, Galerie 20gerHaus, Bahnhofstraße 20

Dauer: bis Sa. 19. März, 12 Uhr

Öffnungszeiten: Fr. 15–18 Uhr / Sa. 10–12 Uhr

 


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