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RIED. Auch in diesem Jahr freut sich die Innviertler Künstlergilde IKG, die im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum feiert, vielschichtige Werke ihrer Mitglieder in den frisch renovierten Räumen der Künstlergilde am Kirchenplatz in Ried präsentieren zu dürfen.

Die Neuen in der IKG (v. l.): Sandra Lafenthaler, Ingrid Pröller, Marianne Gogg, Andras Roser und Hannes Dorfer (Foto: Collage: IKG)

Unter dem Titel „Die Neuen“ zeigen fünf neue Gildenmeisterinnen und Gildenmeister – Hannes Dorfer, Marianne Gogg, Sandra Lafenthaler, Ingrid Pröller und Andreas Roser – ihre Werke.

Hannes Dorfer schafft mit wiederkehrendem Formenrepertoire abstrakt figurative, teils ins Räumliche gehende Bildsujets. Er bearbeitet diese mit experimentellen malerisch-grafischen Techniken oder sich schrittweise verdichtenden und einander überlagernden linearen Strukturen.

Marianne Gogg präsentiert prozessorientierte Cyanotypiearbeiten. Auf selbst hergestelltem Cyanotypiepapier entstehen Eindrücke des Alltags – sie spiegeln Fragmente des vielschichtigen Lebens wider.

Sandra Lafenthaler zeigt fragile Tuschzeichnungen, die sie beidhändig anfertigte. Die Künstlerin thematisiert und reflektiert in ihren Arbeiten das nähere und weitere Umfeld ihrer Lebenswelt.

Ingrid Pröller beschäftigt sich in der ausgestellten Bildserie mit dem Maroden und Toten. Die brachial ausgeführten Tierdarstellungen finden ihren Widerpart in duftigen Rosen- und Blumenbildern.

Getreu dem Motto „Die Natur ist immer auch abstrakt“ stellt Andreas Roser Gemälde aus den Corona-Pandemie-Jahren aus – darunter auch figurative Motive aus dem Salzkammergut.

Vernissage

Die Vernissage findet am Mittwoch, 15. Juni um 19 Uhr statt. Walter Holzinger und Verena Traeger werden die Gäste durch die Ausstellung führen. Die Ausstellung ist schon am 8. Juni geöffnet und dauert bis inklusive 23. August. Sie ist jeweils Mittwoch von 16 bis 20 Uhr zugänglich.


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