„Bundschuh“-Jubiläum gefeiert
RIED. Mit der Präsentation des neuen Bandes der „Bundschuh“-Reihe am 8. November im Stadtsaal wurde auch Jubiläum gefeiert: Der aktuelle Band ist der 25.

Sieglinde Frohmann, Kulturamtsleiterin der Stadt Ried und Redaktionsleiterin des Bundschuh, konnte zahlreiche Ehren- und Festgäste begrüßen, darunter auch viele Autorinnen und Autoren und Wegbegleiter der Heimatkunde-Reihe in den letzten 25 Jahren.
„Heimat im besten Sinn“
Bürgermeister Bernhard Zwielehner meinte, dass „Der Bundschuh“ ein vertieftes Bild von Heimat im besten Sinne vermittele, es aber auch darum gehe, Verantwortung zu tragen sowie Gegenwart und Zukunft lebenswert und qualitätsvoll zu gestalten.
„Vielfalt bildet ein Ganzes“
Mit Spannung wurde die Präsentation des Jubiläums-Bandes durch den Journalisten Gerhard Marschall erwartet. Er verglich den Bundschuh mit Gemälden des Malers der italienischen Spätrenaissance Giuseppe Arcimboldo, der zum Beispiel Früchte, Tiere und Pflanzen so zusammenfügte, dass sich daraus ein Porträt ergab. Im Bundschuh „steht eine Vielfalt an Themen aus verschiedensten Bereichen mit unterschiedlichen Zugängen und Stilmitteln gleichberechtigt nebeneinander – zusammen ergeben sie ein Ganzes, das zu erkennen allerdings die Mühe aufmerksamer Lektüre verlangt“, so Marschall.
Er stellte alle 22 Beiträge eingehend vor und schloss mit den Worten „Mich interessiert vor allem das Neue, Außergewöhnliche, Überraschende – und davon hat dieser Band einiges zu bieten“.
Würdigung durch Landtagspräsident
Landtagspräsident Max Hiegelsberger würdigte mit seiner Ansprache den neuen Bundschuh und die 24 Vorgängerbände. Er wies darauf hin, dass in der Heimatforschung das Erinnern, das Erzählen, das Weitergeben – das Vermitteln – von Bedeutung ist. Durch die vielen Beiträge, die seit dem Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1998 publiziert wurden, entstanden Bezugspunkte und Verbindungen, die das Inn- und Hausruckviertels eindrucksvoll abbilden.


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