Die Zukunft in der Region aktiv mitgestalten

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Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 24.10.2020 09:19 Uhr

GURTEN. Mit dem Lehrgang „Co-Design Zukunft“ bietet die Inn-Salzach EUREGIO engagierten Menschen ein Rüstzeug, um Gemeinden und die Region mitzugestalten. Regionalmanagerin Stefanie Moser, die die inhaltliche Lehrgangsleitung innehat, erläutert im Interview Absicht, Inhalte und Aufbau des Lehrgangs.

Nachhaltig im Innviertel: Sie arbeiten als Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt beim Regionalmanagement OÖ. Welche Themen sind Ihnen bei Ihrer Arbeit dabei besonders wichtig und warum initiieren und organisieren Sie jetzt den Lehrgang „Co-Design-Zukunft“?

Stefanie Moser: Ein wesentliches Aufgabenfeld meines Fachbereichs Nachhaltigkeit & Umwelt ist die Begleitung des Programms Agenda 21 in der Region Innviertel-Hausruck. Dabei unterstütze ich Gemeinden und auch die Region die Vision einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung möglichst auf den Boden zu bringen. Ein wesentlicher Baustein dafür sind die Bürger die vor Ort leben, ihre Ideen dazu einbringen und diese dann in Vereinen und Initiativen umsetzen. Damit engagierte Bürger ihre Herzensprojekte erfolgreich umsetzen können braucht es das notwendige Handwerkszeug wie spannende Beteiligungsmethoden und handfestes Projektmanagement. Das können wir mit dem Lehrgang Co-Design Zukunft bieten und so spannende Projekte und Menschen in der Region in ihrem Engagement unterstützen.

Nachhaltig im Innviertel: Ab Jänner wird der Lehrgang in fünf Modulen stattfinden. Themen wie Megatrends, persönliche Potenzialentfaltung, Co-Kreation und neue Kreativmethoden wie Design Thinking stehen dabei auf dem Programm. Welche Voraussetzungen für eine Teilnahme finden Sie besonders wichtig?

Stefanie Moser: Es kann jeder mit dabei sein, der neugierig ist auf neue Kreativ- und Beteiligungsmethoden, dieses Wissen auch praktisch anwenden möchte und motiviert ist, Projekte anzugehen und dabei Gleichgesinnte in der Region Innviertel-Hausruck kennen lernen mag. Oberdrein ist der Lehrgang mit 7 ECTS akkreditiert – das macht es auch für Personen in Bildungskarenz oder eventuell als Freifach für Studenten spannend.

Nachhaltig im Innviertel: Ein wesentlicher Bestandteil des Lehrgangs ist das Praxisprojekt. Welche Themen gibt es da? Wie muss man sich das vorstellen?

Stefanie Moser: Wir suchen gemeinsam mit den Teilnehmern nach spannenden Projekten, die sie in ihrem Umfeld umsetzen möchten. Die Projektidee sollte aber einen regionalen Bezug haben, ein Zukunftsthema aufgreifen, Kreativmethoden zur Anwendung bringen und einen zeitlich überschaubaren Rahmen haben, damit es im Rahmen des Lehrgangs erarbeitet werden kann. Thematisch kann das sehr breit sein von Gründung eines Waldkindergartens, Organisation eines Repair-Cafés über Bioheizkraftwerk als Genossenschaft und Urban-Rural Gardening bis hin zum Aufbau einer Foodcoop. Sollten Interessierte kein eigenes Projekt umsetzen wollen, gibt es auch die Möglichkeit gemeinsam an Themen zu arbeiten. Jedenfalls werden die Teilnehmer bereits von Beginn bei ihrem Praxisprojekt unterstützt – von der Themenfindung bis zur Umsetzung.

Nachhaltig im Innviertel: Wenn mich dieser Lehrgang interessiert, wo bekomme ich nähere Informationen? Welche Anmeldebedingungen gibt es?

Stefanie Moser: Am 30. Oktober findet im Fill Future Dome in Gurten ab 16 Uhr eine Informationsveranstaltung statt, bei der ich gemeinsam mit Verena Obermaier – unsere organisatorische Lehrgangsleiterin – umfassend über den Co-Design Zukunft 2021 in der Region Innviertel-Hausruck informiere. Zur Einladung und Anmeldung geht„s hier entlang: https://post.rmooe.at/veranstaltungen/informationsveranstaltung-zum-lehrgang-co-design-zukunft-der-region-innviertel Aufgrund der umfassenden Covid-19 Maßnahmen bitten wir zur Vorbereitung um Anmeldung.

Anmeldung zum Lehrgang

Die Anmeldung für den Lehrgang ist bis 5. Dezember möglich und auf maximal 20 Teilnehmer beschränkt. All jenen, die sich schon jetzt für Lehrgang Co-Design Zukunft entscheiden möchte ich an“s Herz legen sich direkt bei Verena Obermaier einen Fixplatz zu sichern.

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