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LINZ/RIED. Im Linzer Mariendom hat Bischof Manfred Scheuer acht Männer zu Ständigen Diakonen geweiht. Unter ihnen war auch Josef Fuchs aus Ried. Der 1960 geborene Diplomkrankenpfleger wird in seiner Heimatpfarre Ried zum Einsatz kommen.

  1 / 2   Die Weihekandidaten liegen ausgestreckt auf dem Boden der Altarinsel – als Zeichen der Hingabe, Bereitschaft und Demut vor Gott. (Foto: Diözese Linz / Wakolbinger)

Jeder Kandidat wurde am Beginn des Gottesdienstes einzeln aufgerufen und bekräftigte seine Bereitschaft zum Dienst als Diakon mit den Worten: „Hier bin ich“.

Lange Zeit wurden die Diakone in ihren Pfarren geweiht. Die gemeinsame Weihe in der Bischofskirche, dem Mariendom, bringt zum Ausdruck, dass der Einsatz der Diakone nicht auf die Pfarren bzw. andere Seelsorgestellen beschränkt, sondern mit der gesamten Diözese verwoben ist.

Ebenso wichtig ist die Einbindung der neugeweihten Diakone in die Pfarre, in der sie tätig sind und in der sie meist auch wohnen. Deshalb wird es in den Wochen nach der Weihe in den Pfarren Einführungsfeste geben.

Anders als Priester legen verheiratete Männer, die zum Diakon geweiht werden, kein Zölibatsversprechen ab.


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