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WALDZELL. Das besondere Fest des 100. Geburtstages durfte Hans Rachbauer feiern. Beim Besuch einer SPÖ-Abordnung blickte der Jubilar auf ein bewegtes Leben zurück.

SPÖ-Ortsparteivorsitzende Silvia Ibinger (l.), Pensionistenverband-Ortsvorsitzender Otto Eder (2. v. r.) und Altbürgermeister Hans Jöchtl (r.) gratulierten Hans Rachbauer (2. v. l.) herzlich zum 100. Geburtstag. (Foto: SPÖ)

Hans Rachbauer wurde in Käfermühl (Gemeinde Mehrnbach) am 13. Jänner 1922 geboren. Nach seiner Schulzeit begann er bei einem befreundeten Bauern als Stallbursche zu arbeiten. Schon im Oktober 1940, also mit etwas mehr als 18 Jahren, musste er zum Wehrdienst in die deutsche Armee einrücken und wurde schnell an die Front nach Russland verlegt. Nach dem Krieg, mit Verletzungen und Gefangenschaft, kehrte er 1946 zurück nach Ried und war so abgemagert und schmal, dass ihn seine eigene Schwiegermutter und auch seine Tochter kaum erkannten. Ein Jahr Genesungszeit und Hans war wieder fit für den Arbeitsmarkt. Er begann bei einer Firma in Ried zu arbeiten und wechselte schnell zur österreichischen Post als Autobus-Chauffeur, wo er rund 45 Jahre die Strecke Ried – Lohnsburg – Waldzell fuhr. Aber auch zu Ausflugsfahrten wurde er immer wieder eingesetzt, so durfte er 1964 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck berühmte Sportler transportieren. Seine soziale Ader, sein großes Engagement für benachteiligte Personen lebte er in vielen Vereinen aus. Der Sozialdemokrat war rund 50 Jahre als Orts- und später auch als Bezirksobmann für den Kriegsopferverband tätig. Vielen Menschen in und um Waldzell hat er immer wieder geholfen, finanzielle Unterstützungen zu bekommen. Hans Rachbauer war zudem Mitglied bei der Feuerwehr Waldzell, beim Sparverein Kellerwirt, der Zunft und dem ARBÖ.


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