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LAMBRECHTEN. Der 69-jährige Lambrechtener Ferdinand Auer darf sich über die Auszeichnung zum „Rieder Sportler des Jahres 2021“ freuen.

Vize-Bgm. Wolfgang Unterberger, Ferdinand Auer, Bgm. NR Manfred Hofinger (Foto: Gemeinde Lambrechten)

Auer war bei dieser Auszeichnung teilnahmeberechtigt, weil er für einen Rieder Verein, die Laufgemeinschaft Innviertel (LGI), startet.

Er erhielt diese Auszeichnung für seine sportlichen Erfolge im Jahr 2021. In diesem Jahr wurde der begeisterte Marathon-Läufer Landesmeister im Halbmarathon seiner Altersklasse – wie auch schon 2020. Bei den Bundesmeisterschaften 2021 in Kärnten kam er auf den zweiten Platz – ein Rang besser als im Jahr davor in Salzburg.

Erster Marathon mit 53

Auer ist ein „Spätberufener“: Seinen ersten Marathon lief er 2006 mit 53 Jahren. Damals benötigte er 3:36 Stunden. Bis jetzt folgten 24 weitere Läufe über diese Strecke. Auer lief bereits bei Marathons in Rom, Florenz, Wien, Linz, München, Berlin und Hamburg mit, wobei er in München seine Bestzeit von 3:29 Stunden lief. Als Ziel für den 25., den „Jubiläumsmarathon“, hat der unermüdliche Läufer den Bodensee-Marathon im heurigen Jahr festgelegt.

Soziales Engagement

Auer ist aber nicht nur sportlich aktiv, sondern auch sozial sehr engagiert. Unter anderem hat er zuletzt vor zwei Jahren in Ghana Jugendlichen das Handwerk des Zimmerers und Tischlers nähergebracht.

Außerdem setzt er sich tatkräftig als Schauspieler und Regisseur bei der Dorfbühne Lambrechten ein. 2022 übernahm er auch eine Rolle beim „Theater INNklusiv“.

Große Hilfsbereitschaft zeigt Ferdinand Auer auch beim Tennisverein, wo er als Platzwart für den einwandfreien Zustand der Tennisplätze sorgt.

Durch diese großartigen Leistungen mit 69 Jahren erweist sich Ferdinand Auer als ein großes Vorbild für alle Altersklassen.

Bürgermeister Manfred Hofinger und Vizebürgermeister Wolfgang Unterberger sagen dazu: „Wir möchten Ferdinand Auer ganz herzlich zu seiner verdienten Auszeichnung gratulieren und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und Freude am Sport!“


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