Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OBERNBERG. Die Mittelschule Obernberg holt die Feier zu ihrem hundertjährigen Bestehen nach und erinnert an die Zeiten, als sie noch Bürger- oder Hauptschule war.

Die Schüler wollen ihre Schule auch in einem neuen Rahmen zeigen. (Foto: MS Obernberg)
  1 / 5   Die Schüler wollen ihre Schule auch in einem neuen Rahmen zeigen. (Foto: MS Obernberg)

Die Schule wurde 1921 als erste Bürgerschule des Bezirkes nach dem 1. Weltkrieg gegründet. Aus den hundert Jahren ihres Bestehens ist viel zu berichten: Inflation, Diktaturen, ein Weltkrieg, Corona - so viel, dass damit ein ganzes Buch gefüllt werden konnte.

Das 400 Seiten starke Buch zur 100-jährigen Schulgeschichte heißt einfach „100 Jahre Hauptschule Obernberg – von der Bürgerschule zur Mittelschule“. Es wird am Donnerstag, 29. September, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Obernberg präsentiert. Kurze geschichtliche Rückblenden in Form von Theatersequenzen oder Videoeinblendungen beleuchten den wechselvollen Gang durch die Zeiten.

Mehr als 5.000 Absolventen

„Im Buch war es uns ein Anliegen, unseren aktiven Schülerinnen und Schülern als auch den Absolventen Namen und Gesichter zu geben“, sagt Hannes Eichsteininger, der Herausgeber. Beinahe die Hälfte des Buches machen aktive und ehemalige Schülernfotos sowie die Namensliste der über 7.000 Absolventen und deren Erinnerungen an die Schulzeit aus.

„Ein anderer Schwerpunkt war es, zu zeigen, was eine moderne Schule wie unsere MS Obernberg heute leisten kann“, erklärt Simone Schöppl, eine der Buchautorinnen. „Die Bilder, die man von der eigenen Schulzeit im Kopf hat, stimmen meist einfach nicht mehr. Unterricht ist oft viel dynamischer und moderner, als man das vor 30 Jahren erlebt hat.“

Schwerpunkt 20er- bis 40er-Jahre

„Ein dritter Schwerpunkt des Buches war es, die Geschichte der Bürger- und Hauptschule Obernbergs zu erarbeiten. Hier lag der Schwerpunkt vor allem auf den 20er- und 30er-Jahren und der NS-Zeit. Die 70er- oder 80er-Jahre sind vielen aus der Region geläufig – waren sie in der Zeit doch selber in der Hauptschule“, eräutert Eichsteininger. „Bei Zeitepochen, die 80 Jahre oder länger her sind, gibt es diese Unmittelbarkeit nicht. Daher haben wir bei diesen Abschnitten besonders genau hingeschaut.“

Erinnert wird auch an die jüngsten Aktivitäten der Schule, wie das von Schülern erarbeitete Buch über die Geschichte Obernbergs von 1918 bis 1965, den Film zur Schulgeschichte oder den Stratosphärenflug einer von Obernberger Schülern gebauten Sonde vor einem Jahr.

Tag der offenen Tür

Im Anschluss an die Präsentation kann das Buch erworben werden; ein gemütliches Buffet lädt zum Verweilen ein. Am 30. September präsentiert sich die Schule am Tag der offenen Tür von 14 bis 19 Uhr der interessierten Öffentlichkeit.

Von Theateraufführungen in historischen Kostümen, über den „Raum der Namen“ mit den Namen und Fotos aller 7250 Absolventen bis hin zu praktischen Unterrichtssequenzen der Gegenwart reicht das Programm – interaktives Mitmachen und interessante Gewinnspiele inklusive.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden