Bei Susanne Rohregger aus Neuhofen gibt es im Oktober „Süßes oder Saures?“
NEUHOFEN/INNKREIS. Wer in der Kirchenstraße 12 vorbeikommt, merkt schnell: Hier wohnt ein echter Halloween-Fan. Seit sechs Jahren lebt Susanne Rohregger mit ihrer Familie in Neuhofen – und im Oktober verwandelt sie ihren Garten in eine gruselige Erlebniswelt, die Besucher aus nah und fern anzieht.

Ob Geburtstage oder Mottopartys – bei den Rohreggers verkleidet man sich gerne. Die 48-Jährige hat damals in Neuhofen mit dem Dekorieren des Gartens zu Halloween klein angefangen. Mittlerweile schöpft sie aus einem reichen Fundus an Monstern, Spinnen, Dämonen und lebensgroßen Puppen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Familie und Freunden wird der Garten zwei Tage lang in ein detailreiches Halloween-Spektakel verwandelt. Die Puppen machen Geräusche, bewegen sich und wenn es zu dämmern anfängt, wird der Garten samt Inventar beleuchtet.
Jedes Jahr kommt stets neue Deko dazu. Dafür fährt Susanne Rohregger auch schon mal nach München in den Horror-Shop, wo sie nicht nur viel Zeit, sondern auch den einen oder anderen Euro lässt. Doch der Halloween-Garten ist für sie mehr als ein Hobby. „Ich mache das für die Kinder. Die haben mir immer leid getan, wenn am 31. Oktober niemand die Tür aufgemacht hat. Bei uns sind alle willkommen“, betont die Neuhofnerin.
Päckchen für die Kinder zu Halloween
Am Halloweenabend verteilt die Familie kleine Päckchen an die jungen Besucher – im Vorjahr waren es rund 300. „Heuer bereiten wir bis zu 600 Packerl vor, damit wirklich niemand leer ausgeht.“ Dank Social Media ist Susanne Rohregger unter Halloween-Fans eine Attraktion über den Bezirk hinaus. „Ich finde es schön, wenn die Leute kommen. Bei uns dürfen auch alle den Garten betreten, die Figuren angreifen und einschalten. Als Attraktion gibt es am Halloweenabend auch lebende Darsteller. Das wird wieder ein Riesenspaß“, freut sich Susanne Rohregger.
Los geht es am 31. Oktober mit Einbruch der Dämmerung. Bis dahin können Neugierige die Halloween-Wiese bereits bestaunen. „Letztes Jahr sind die Leute in Schlangen bis zur Kirchenkreuzung gestanden, das war schon eine Attraktion“, erinnert sie sich.


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