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INNVIERTEL. Dass die Belastungen durch das ständige Aufeinanderhocken durch den neuerlichen Lockdown bei manchen Menschen ein Ventil in der Gewalt finden, zeigt die Erfahrung von vielen Frauenschutzorganisationen und sie schlagen Alarm.

Das Frauenhaus Ried ist auch in diesen schwierigen Zeiten ein sicherer Hafen mit offenen Türen rund um die Uhr. Foto: Krautgartner

Bei telefonischen (auch anonym angebotenen) Beratungen drücken manche Frauen ihre Hoffnungslosigkeit und Angst aus, weil sie fälschlicher Weise annehmen, von den diversen Schließungen beziehungsweise Zugangsbeschränkungen öffentlicher Einrichtungen wären auch Frauenhäuser betroffen.

Frauenhaus wichtige Anlaufstelle

„Das genaue Gegenteil ist der Fall“, erklärt die Leiterin des Frauenhauses Ried, Ursula Walli, „wir wissen, dass wir in familiären Krisenzeiten eine besonders wichtige Anlaufstelle für Frauen und Kinder, die Gewalt erfahren, sind. Unser Frauenhaus ist nach wie vor zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar und jede Frau, die Schutz braucht, ist herzlich willkommen.“ Natürlich gelten hohe Hygiene-Standards und die Befürchtung, sich mit Covid19 anzustecken, ist nicht anders zu bewerten als in anderen vergleichbaren Lebensbereichen. „Auch in der Covid19-Prävention sind wir bestens geschult“, versichert das Team. „Unsere Türen stehen den Frauen offen“, so der eindringliche Appell an Betroffene von Ursula Walli „bevor die Situation zuhause endgültig kippt, scheuen Sie sich bitte nicht davor, zu uns zu kommen. Wir sind für Sie da!“

24 Stunden erreichbar

Das Frauenhaus Innviertel ist rund um die Uhr unter der Nummer 07752/71733 erreichbar. Natürlich werden auch ambulante und telefonische anonyme Beratungen durchgeführt.


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