Jugendrotkreuz und Schulen vertiefen ihre Partnerschaft
BEZIRK RIED. Gesellschaftlicher Leistungsdruck, Corona-bedingte Schulschließungen und der damit einhergehende Digitalisierungsschub verschärften bildungspolitische Ungleichheiten. Seite an Seite mit engagierten Pädagogen stärkt das OÖ. Jugendrotkreuz die Lebenskompetenzen junger Menschen und intensiviert die langjährige Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten.

Sinnerfassend lesen, schreiben und rechnen zu können, ist der Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe am Leben. Defizite führen zu gesellschaftlichem Ausschluss, schlechten Chancen am Arbeitsmarkt und gesundheitlichen Problemen. Rund 17 Prozent der 16- bis 65-Jährigen können laut Statistik nicht richtig lesen und schreiben. Sie stehen am Rand der Gesellschaft und sind von Armut sowie den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen bedroht. „Wir wollen Kinder und Jugendliche unterstützen, Verantwortung für sich und unsere Gesellschaft zu übernehmen. Ein dahingehendes Engagement wird immer wichtiger“, erklären Christian Dobler-Strehle (Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes) und Sebastian Starzinger (Jugendrotkreuz-Referent) im Bezirk. Ziel ist es, junge Menschen für Bildung zu begeistern und sie in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. Nur so gelingt es, ihre Gedanken, Ideen und Visionen lebendig zu machen und schlummernde Potentiale zu heben. Seit mehr als 70 Jahren begleitet das Jugendrotkreuz die Bildungsarbeit an Schulen, um humanitäre Werte und Lebenskompetenzen zu vermitteln.


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