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BEZIRK RIED. Seit 24. Februar ist in der Ukraine Krieg. Viele sind aus ihrem Land geflüchtet. Jene, die in Ried in den Notquartieren untergebracht waren, wohnen nun in privaten Unterkünften in Ried und Umgebung. Dafür sind alle sehr dankbar. Doch die Not ist weiterhin groß.

Mila Anzengruber im Austausch mit den Geflüchteten. (Foto: privat)
Mila Anzengruber im Austausch mit den Geflüchteten. (Foto: privat)

Mila Anzengruber lebt und arbeitet seit 2006 im Innviertel. Sie ist gebürtige Ukrainerin. Ihr ist es eine Herzensangelegenheit ihren geflüchteten Landsleuten zu helfen. „Es ist greifbare Armut da. Die Leute sind sehr dankbar, dass sie so herzlich aufgenommen wurden. Aber es fehlt nach wie vor an Vielem“, berichter sie. Mila Anzengruber ist Teil des Netzwerkes „Ried hilft Ukraine“. Dadurch konnte schon über 50 Menschen geholfen werden. Es gibt aber nach wie vor Geflüchtete, denen es an allem fehlt. So erzählt sie von einer Familie, die in einem Quartier untergebracht ist, aber nachdem dem Mann ein Beim amputiert ist, ist die Familie auch nicht mobil. „Die Familie leidet regelrecht an Hunger und hat nichts zu essen“, betont Anzengruber.

Aufruf und Koordination

„Es wäre phantastisch, wenn wir in der Stadt Ried einen zentral liegenden hellen Raum zur Verfügung hätten. Dort könnten wir - die ehrenamtlichen Helfer, deren Herz für die Ukraine schlägt - einen Treffpunk für Vertriebene bieten, Spenden sammeln, dringend benötigte Lebensmittel austeilen, Sprachkurse, Vorträge und Themenabende anbieten, Kontakte knüpfen, bei der Jobsuche unterstützen, Miteinander reden und vieles mehr. Wir brauchen jetzt schnelle unbürokratische Hilfe“, so Anzengruber und führt weiter aus: „Vielleicht gibt es Firmen, die uns eine gewisse Menge an Lebensmittel zur Verfügung stellen können, aber zuerst brauchen wir einen Raum.“

Anfragen, Spendenangebote an riedhilftukraine@gmx.at

Spendenkonto Ried hilft Schutzsuchenden IBAN AT09 2032 0321 0037 5215


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