Neuer Pastoral- und Verwaltungsvorstand
RIED. Die Pfarrstrukturreform ist voll im Gange. Pastoralvorstand ist Kurt Seifriedsberger, Verwaltungsvorstand ist Eduard Jungwirth.

Im Februar und März 2023 fanden die Hearings statt, nun stehen die Pfarrer und Pfarrvorstände für jene sieben zukünftigen Pfarren fest, die im Herbst 2022 den zweijährigen Übergangsprozess vom Dekanat zur Pfarre begonnen haben.
Im Herbst 2022 starteten die Dekanate Andorf, Frankenmarkt, Gallneukirchen, Kremsmünster, Ried, Steyr und Traun als „zweite Gruppe“ die Umsetzung der diözesanen Pfarrstrukturreform. Im ersten Jahr dieses zweijährigen begleiteten Übergangsprozesses geht es im Wesentlichen darum, dass die Pfarrteilgemeinden innerhalb einer Pfarre „Kirche weit denken“, ein Wir-Gefühl entwickeln und als pastoraler Raum zusammenarbeiten. In jeder dieser Pfarren wird ein gemeinsames Pastoralkonzept erarbeitet, in dem Ziele und Schwerpunkte für das künftige seelsorgliche Handeln festgelegt werden. Gleichzeitig sollen die Leitungsämter von Pfarrer sowie Pastoral- und Verwaltungsvorstand bzw. -vorständin besetzt werden. Diese arbeiten mit den Priestern, Diakonen, Seelsorgern und Ehrenamtlichen zusammen. Außerdem werden Mitglieder für die Seelsorgeteams in den Pfarrteilgemeinden und für den Pfarrlichen Pastoralrat gesucht. Im Herbst 2023 beginnen die sieben zukünftigen Pfarren, unterstützt durch Bildungs- und Begleitprozesse, in der neuen Struktur zu arbeiten. Die rechtliche Gründung als Pfarre soll mit 1. Jänner 2024 erfolgen. Diesen Umstellungsprozess werden in den kommenden fünf Jahren alle Dekanate bzw. Pfarren durchlaufen; die fünf Pionierpfarren wurden im Jänner 2023 gegründet. Die Umsetzung wird durch die Stabsstelle Pfarrstruktur unter der Leitung von Martin Schachinger koordiniert.
Zusammenarbeit startet im Herbst
Die Verwaltungsvorstände durchlaufen noch im Frühjahr eine intensive Einschulung. Im Herbst 2023 nehmen dann die Pfarrer und Vorstände der sieben zukünftigen Pfarren ihre Arbeit im gemeinsamen Büro auf. Eine ihrer ersten Aufgaben wird es sein, mit den hauptamtlichen Mitarbeitern in den derzeitigen Pfarren die konkreten Aufgaben zu besprechen, im Sinne des Pastoralkonzeptes die Schwerpunkte anzugehen und durch die personelle sowie thematische Vernetzung ein stärkeres Bewusstsein für den gemeinsamen pastoralen Handlungsraum zu schaffen.


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