Elfmetertor beschert Heimsieg: SV Ried überwintert als Tabellenvorletzter
Mit diesem Sieg kehrt in der Winterpause noch mehr Ruhe bei der SV Josko Ried ein. Mit einem 1:0-Heimerfolg im direkten Duell gaben die Innviertler die „rote Laterne“ an den Wolfsberger AC zurück.

„Wir waren im Grenzbereich, hatten außer dem Elfmeter noch zwei, drei Chancen. Daher geht unser Sieg in Ordnung. Sieben Spieler machten nicht das volle Training mit. Das stimmte mich nachdenklich, ob wir das Spiel rüber bringen. Auf diese Sachlage hin mussten wir trainieren und stärkten die Defensive“, erörtert Cheftrainer Paul Gludovatz nach dem vierten vollen Erfolg in den jüngsten fünf Runden.
Die entscheidende Szene spielte sich vor mehr als dreieinhalbtausend Zuschauern in der 32. Minute ab. Nach einer Strafraumattacke von Boris Hüttenbrenner an Thomas Reifeltshammer bemühte Schiedsrichter Dominik Ouschan sein Arbeitsgerät und Dieter Elsneg versenkte den Elfmeter souverän zu seinem fünften Saisontreffer.
„Selbst der größte Gegner“
Nach 20 von 36 Runden müssen sich neben der SV Ried mit Schlusslicht WAC, Grödig, Aufsteiger Mattersburg und Altach zumindest noch vier weitere Teams auf einen beinharten Kampf um den Klassenerhalt im Frühjahr einstellen. „Als größten Gegner sehe ich uns selbst. Können wir im Abstiegskampf bestehen?“, wagt Gludovatz vorerst aber noch einmal einen Blick zurück. „Die Herbstsaison war physisch und mental ein Kraftakt. Wir konnten uns nicht so einstellen wie andere Vereine, die mehr Erfahrung im Abstiegskampf haben. Im ersten Abschnitt ging es darum, die Talfahrt aufzufangen, das ist geglückt. Möglichst viele Punkte im zweiten zu sammeln, gelang uns nicht. In die Partien der dritten Phase wollten wir etwas mehr Offensive bringen. Das ging mit vier Siegen in fünf Runden auf.“
Cotrainer-Frage noch offen
Während Cheftrainer Paul Gludovatz im Innviertel an Bord bleibt, muss man sich nach dem Rückzug von Gerhard Schweitzer nach einem neuen „Co“ umsehen. „Bis jetzt machte ich mir noch keine Gedanken. Es wurde bisher auch noch kein Name genannt“, stellte Gludovatz kurz nach dem Kraftakt gegen den Wolfsberger AC unmissverständlich fest. Ein brandheißer Kandidat ist auch zur Stunde noch nicht in Sicht. Fest steht für Manager Stefan Reiter, dass die SV Ried nicht ganz auf Schweitzer verzichten will oder kann. „Ich werde versuchen, ihn im Verein zu halten. In welcher Funktion auch immer.“ Erster SVR-Pflichtspielgegner im neuen Jahr ist auswärts Mattersburg (6. oder 7. Februar). www.svried.at








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